Ein ruhiger Einkaufssonntag

So.., 04.10.2026

Heute bin ich wie immer früh aufgestanden, gegen halb sieben. Das Licht draußen war grau und bedeckt, typisch für Hamburg im Oktober. Nach dem Frühstück habe ich mich für den Tag fertig gemacht und beschlossen, in die Stadt zu fahren, um neue Kleidung zu kaufen. Die Rente fühlt sich noch immer ein wenig ungewohnt an, aber es tut gut, Zeit zu haben.

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Ich habe meine graue Bundfaltenhose angezogen, dazu eine weiße Baumwollbluse mit verdeckter Knopfleiste und den schwarzen Wollmantel, der knielang ist. Dazu schwarze Ballerinas, die flach und bequem sind, meine goldene Armbanduhr und die schwarze Ledertasche. Alles fühlte sich vertraut und passend zum Wetter an. Auf dem Weg zum Bus dachte ich wieder an Klaus. Es ist jetzt schon über sechzehn Jahre her, aber an manchen Tagen vermisse ich ihn besonders stark, wenn ich allein durch die Wohnung gehe.

In der Stadt habe ich zuerst in einem größeren Bekleidungsgeschäft gestöbert. Ich brauchte etwas Praktisches für die kühleren Tage. Schließlich habe ich mich für eine leichte schwarze Steppjacke entschieden, mittellang und einfach geschnitten. Sie passt gut zu meinen vorhandenen Sachen und wird mich bei Spaziergängen warm halten. Danach bin ich noch ein wenig herumgelaufen, habe mir die Schaufenster angeschaut und bin mit dem Bus wieder nach Hause gefahren. Für die Jacke habe ich insgesamt etwa 65 Euro ausgegeben.

Zu Hause habe ich Mittag gegessen und dann noch einen kurzen Spaziergang in der Nähe gemacht. Die frische Luft tat gut, auch wenn es nur bedeckt war und maximal 15 Grad hatte. Ich habe an meine regelmäßigen Nordic-Walking-Runden gedacht und mich gefreut, dass ich jetzt mehr Zeit dafür habe. Am Nachmittag habe ich noch etwas in der Wohnung aufgeräumt und ein Buch gelesen. Es war ein ruhiger Tag, genau wie ich ihn mag – ohne große Aufregung, aber mit kleinen Freuden.

Am Abend habe ich noch einmal kurz an Klaus gedacht, wie so oft. Die Freundschaften, die ich pflege, geben mir Halt, aber mehr suche ich nicht. Jetzt sitze ich hier und schreibe diesen Eintrag. Es ist fast halb acht, und ich freue mich auf einen entspannten Abend mit einer Tasse Tee.

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