Am 11. März hat das senegalesische Parlament eine Gesetzesänderung verabschiedet, die die maximale Strafe für homosexuelle Handlungen verdoppelt. Nun drohen bis zu 10 Jahre Haft für einvernehmliche gleichgeschlechtliche Beziehungen. Diese Verschärfung der Gesetze ist nicht nur besorgniserregend, sondern auch ein klarer Rückschritt im Kampf für die Rechte der LGBTQ+ Gemeinschaft in Senegal.
Bereits zuvor war Homosexualität in Senegal unter Artikel 319 des Strafgesetzbuches kriminalisiert. Mit der neuen Gesetzgebung wird die Diskriminierung und Stigmatisierung von LGBTQ+ Personen weiter verstärkt. Stimmen aus der internationalen Gemeinschaft haben sich gegen diese Entwicklung ausgesprochen, die das Leben von Homosexuellen in Senegal weiter gefährdet.
In einer Zeit, in der viele Länder Fortschritte in Bezug auf LGBTQ+ Rechte machen, scheint Senegal in die entgegengesetzte Richtung zu gehen. Die Aussage eines Parlamentsmitglieds, dass „Homosexuelle in diesem Land nicht mehr atmen werden“, unterstreicht die bedrohliche Atmosphäre für diese Gemeinschaft. Es ist entscheidend, dass wir uns weiterhin für die Rechte der LGBTQ+ Personen einsetzen und ihnen eine Stimme geben.
Quelle: Chantelle Billson


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