Klaus – Vorstellung

Klaus aus Spandau – mein Reihenhaus, mein Leder, mein Leben

Klaus
Klaus

Der Rauch meiner dritten Zigarette des Abends hängt noch in der Luft, als ich mich an den alten Küchentisch setze und den Laptop aufklappe. Mit 66 habe ich gelernt, dass man nicht mehr lange um den heißen Brei herumreden muss. Mein Reihenhaus in Spandau steht still da, die Nachbarn ignorieren mich, und ich genieße genau das: keine Fragen, keine Störungen. Früher habe ich als Kfz-Meister die Hände schmutzig gemacht, jetzt fließt die Rente, und ich rauche, trinke mein Feierabendbier und entscheide selbst, wie der Abend verläuft.

Ich bin 1,89 m groß, 85 kg, grau kurz geschoren, und Leder liegt mir einfach im Blut. Die schwarze Lederhose aus Rindsleder, die ich gerade trage, knarzt leise, wenn ich die Beine übereinander schlage. Dazu ein schwarzes Lederhemd, das die Schultern betont. In meinem Schrank hängen noch mehr davon – Jacken, Gürtel, Mützen. Es fühlt sich richtig an, wenn ich abends so dasitze und darüber nachdenke, wen ich als Nächstes einlade. Ich bin dominant, ohne viel Aufhebens. Wer zu mir kommt, weiß, worauf er sich einlässt, weil wir vorher alles vertraglich klären. Einvernehmen ist mir heilig, sonst passiert gar nichts.

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In meiner Freizeit hole ich mir gern jemanden, der sich in Seide und Spitze verwandelt, in engen Corsagen und kurzen Röcken, immer sexy, immer für mich. Ich liebe es, wenn sie mir einen blasen, während ich in meinem Ledersessel sitze und sie mit Handschellen und Fußfesseln oder einer Spreizstange halte. Fernsteuerbare Dildos sind ein besonderes Vergnügen – ich genieße das Zucken, das leise Stöhnen, das sie nicht unterdrücken können. Ballknebel oder Ringgags machen den Mund gefügig, und ich sehe genau hin. Erniedrigung ist Teil des Spiels, aber immer mit einem Lächeln, das zeigt, dass es gewollt ist. Manchmal gehen wir raus, wenn die Straßen leer sind. Ein kurzer Rock wird hochgeschoben, der Slip beiseite, und ich nehme sie dort, wo niemand hinsieht. Das Knistern der Lederhandschuhe an ihrer Haut, das Klicken der Handschellen – das ist mein Rhythmus.

Ich bin Sugar Daddy, ich zahle für die schönen Dinge, die Klamotten, die Dessous, die Spielsachen. Im Gegenzug erwarte ich Gehorsam und dass sie immer perfekt gestylt sind, wenn sie bei mir sind. Öffentlich unterwegs mit ihnen? Klar. Ein Spaziergang am Wasser, sie in engen Leggings und hohen Stiefeln, ich in Lederjacke, und alle wissen, wer das Sagen hat. Ich bin kein Romantiker, aber ich bin konsequent. Meine Macke ist die Kontrolle, meine Stärke ist die Klarheit. Rauchen und ein Glas Wein zum Essen gehören dazu, Sport eher wenig – ich bewege mich, wenn es mir Spaß macht.

Was mich gerade beschäftigt? Die nächste Einladung. Jemand, der sich schon lange meldet, der weiß, was Handschellen und Ringgag bedeuten. Ich schreibe dieses Tagebuch, weil ich die Momente festhalten will – die ruhigen Abende allein und die intensiven Stunden, in denen jemand vor mir kniet und alles mit mir teilt. Nicht aus Langeweile, sondern weil ich will, dass die Geschichten nicht verloren gehen. Wer mich liest, soll wissen, wie ich lebe: allein in meinem Haus, doch nie wirklich einsam, solange die richtigen Leute kommen und die Regeln kennen.

Mein Lieblingsort ist die kleine Terrasse hinter dem Haus, wenn die Sonne untergeht und ich in der Lederhose dasitze, eine Zigarette im Mund, und auf das leise Vibrieren eines Dildos warte, den ich aus der Ferne steuere. Eine kleine Anekdote: Letzten Sommer stand einer meiner Gäste in schwarzem Satin und Ringgag da, während ich die Spreizstange fixierte. Wir hatten alles besprochen, er nickte, und ich sah, wie sehr es ihm gefiel, so exponiert und doch sicher zu sein. Solche Momente bleiben. Deshalb schreibe ich jetzt auf. Weil es echt ist. Weil es meins ist.

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