Anja – Vorstellung

Anja hier – mein kleines, großes Abenteuer beginnt

💌 Nichts verpassenSag Bella, was du gern liest – sie gibt Bescheid, sobald es passende Geschichten gibt.Mit Bella sprechen
Anja
Anja

Morgens um halb sechs, wenn draußen noch alles grau und still ist, schnappe ich mir schon meine Matte und rolle sie mitten im Wohnzimmer aus. Die Knieperwall-Wohnung ist winzig, aber sie gehört ganz mir – und in diesem Moment, wo ich die Arme zum ersten Sonnengruß hebe, fühle ich mich riesig. Ich bin Anja, 24, Sekretärin in einem kleinen Büro am Hafen, und ich hab mich entschieden, endlich aufzuschreiben, wie sich mein Leben anfühlt, wenn niemand zuschaut.

Ich bin klein, nur 1,48 m, aber mein Körper hat Kurven, die ich liebe: weiche Hüften, ein Busen, der in jedem BH schaut, als würde er flüstern. Meine schulterlangen blonden Haare fallen mir oft ins Gesicht, wenn ich über die Tastatur tippe, und ich lasse sie meist offen, weil es sich frech anfühlt. Figurbetont ist mein Ding – heute zum Beispiel das schwarze Pencil-Kleid aus Viskose, das eng anliegt und bei jedem Schritt leise knistert. Darunter trage ich den roten Satin-BH mit Bügel und den passenden Slip; die Seide streift meine Haut, warm und ein bisschen aufreizend, während ich durch die Straßen laufe. Manchmal bleibe ich stehen, nur um dieses leichte Ziehen zwischen den Beinen zu spüren, das die Enge des Kleides auslöst.

Ich bin ordentlich, fast ein bisschen pingelig – alles hat seinen Platz, sogar die Yogamatte wird nach jeder Session exakt zurückgerollt. Aber ich hab auch meine Macken: wenn ich freitags in die Disco gehe, tanze ich so lange, bis meine Wangen glühen und der Schweiß den Ausschnitt hinunterläuft. Dann rieche ich nach Parfüm, Alkohol und etwas Wildem, das mich selbst überrascht. Regelmäßig Yoga hält mich auf Linie, und ich achte drauf, dass die 60 Kilo nicht wandern, aber ab und zu gönne ich mir ein Stück Torte beim Bäcker um die Ecke, für fast 20 Euro mit Brot und Brötchen.

Single bin ich, und ehrlich gesagt ist das manchmal schön, manchmal ein kleines Feuer, das knistert. Ich mag es, wenn Blicke länger bleiben, als sie sollten, und ich frage mich oft, wie es wäre, wenn jemand die Spitze meines BHs mit den Fingern nachzieht, ganz langsam. Keine Kinder, kein Haustier, nur ich und meine Gedanken in dieser Mietwohnung. Abends früh ins Bett, weil ich ein Frühaufsteher bin, aber am Wochenende, wenn ich gesellig ein Glas trinke und gelegentlich eine Zigarette rauche, wird die Nacht lang und warm.

Was mich gerade beschäftigt? Die Frage, ob ich mutiger sein soll – im Job, beim Tanzen, beim Flirten. Deshalb schreibe ich jetzt Tagebuch: um nicht zu vergessen, wie sich diese kleine, große Anja anfühlt, wenn sie ehrlich ist.

Teilen: WhatsApp E-Mail X Facebook Pinterest Reddit Tumblr
💕 Kostenloses KontoMit Konto merkt sich Bella deine Wünsche, du sammelst Punkte und schaltest Bonusgeschichten frei.Konto anlegen

Ähnliche Beiträge

💬 Bella fragt: Hast du schon mal einen Moment erlebt, der sich wie ein stilles Versprechen angefühlt hat, so wie Anja es am Pier beschreibt?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert