Belarus verabschiedet Gesetz gegen LGBTQ+ Ausdrucksformen

Der belarussische Parlament hat eine neue Gesetzgebung verabschiedet, die Strafen für das, was die Behörden als „Förderung von Homosexualität, Geschlechtsumwandlung, Kinderlosigkeit und Pädophilie“ bezeichnen, einführt. Diese bedenkliche Entwicklung wurde am Donnerstag im Oberhaus des Parlaments beschlossen, nachdem das Gesetz bereits im letzten Monat die untere Kammer passiert hatte. Jetzt wartet es nur noch auf die Unterschrift von Präsident Alexander Lukaschenko, der allgemein erwartet wird, das Gesetz zu unterzeichnen.

Diese Maßnahme ist Teil eines besorgniserregenden Trends in vielen Ländern, wo LGBTQ+ Gemeinschaften zunehmend unter Druck geraten. Die neue Gesetzgebung könnte ernsthafte Auswirkungen auf die Rechte und das Wohlbefinden von LGBTQ+ Personen in Belarus haben. Aktivisten warnen davor, dass solche Gesetze nicht nur die Sichtbarkeit und Akzeptanz von LGBTQ+ Menschen in der Gesellschaft verringern, sondern auch zu einer weiteren Stigmatisierung führen könnten.

Quelle: Tom Hutt-Dixon

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