Die Entdeckung

Ich kam früher nach Hause als geplant. Die Schicht im Krankenhaus war anstrengend gewesen, und als meine Mutter anrief und sagte, sie sei bei meiner Schwester Lara und wolle zum Abendessen vorbeikommen, nahm ich den Rest des Tages frei. Der Schlüssel drehte sich leise im Schloss der Wohnungstür in unserer Münchner Altbauwohnung. Ich schob die Tür auf und trat in den Flur.

Dann sah ich ihn.

Markus stand vor dem großen Spiegel im Schlafzimmer. Er trug mein Dirndl.

Nicht irgendeines. Das spezielle. Das enge, tief ausgeschnittene, das ich mir vor zwei Jahren für unsere intimen Abende gekauft hatte. Das schwarze, mit dem knappen Rock, der kaum bis zur Hälfte der Oberschenkel reichte, dem eng geschnürten Mieder, das den Busen hochdrückte, und dem kleinen weißen Schürzchen, das vorne darübergebunden war. Das Dirndl, in dem wir immer Sex hatten. Jedes Mal, wenn ich es anzog, wurde er sofort hart. Er konnte die Hände nicht von mir lassen.

Jetzt stand er darin.

Das Mieder war eng um seinen schmalen Oberkörper geschnürt, die Schnürung vorn festgezogen. Der kurze Rock endete hoch an seinen Oberschenkeln. Darunter dunkle, glänzende Strümpfe und ein enger weißer Slip, der sich deutlich abzeichnete. Auf dem Kopf saß meine blonde Perücke. Rouge, Mascara, Lidschatten, knallroter Lippenstift.

Und in seinem Mund steckte der Dildo.

Der aufgeblasene.

Genau der, den ich sonst so oft beim Sex tragen musste. Der dicke, weiche, den er mir zwischen die Lippen geschoben und dann aufgepumpt hatte, bis meine Kiefer schmerzten und ich nur noch glucksen und sabbern konnte, während er mich nahm. Der, bei dem er immer gesagt hatte: „Halt ihn fest, Julia. Zeig mir, wie du ihn nimmst.“ Der, den ich gehasst und gleichzeitig geliebt hatte, weil er ihn so unglaublich erregte.

Jetzt trug er ihn selbst.

Der dicke, aufgeblasene Schaft füllte seinen Mund komplett aus. Die Lippen waren weit gespannt um das Material, der Lippenstift verschmiert sich an den Rändern. Ein dünner Faden Speichel lief aus dem linken Mundwinkel über sein Kinn und tropfte auf das Mieder. Seine Augen waren glasig, als er sich im Spiegel betrachtete und sich langsam den Rock hochschob, um den feuchten Slip darunter zu streicheln.

Mein Magen drehte sich um. Ein scharfer, metallischer Geschmack stieg mir in den Hals. Ich hörte mich selbst flüstern: „Was zum Teufel…“

Er wirbelte herum. Der Dildo wackelte in seinem Mund. Ein dumpfes, glucksendes Geräusch kam heraus, als er versuchte, etwas zu sagen. Die aufgeblasene Masse hinderte ihn daran, die Lippen richtig zu schließen. Nur ein ersticktes, feuchtes „Mmmh–!“ drang heraus. Sein Gesicht unter dem Make-up und der Perücke wurde aschfahl. Der Rock raschelte leise, als er sich zu mir drehte. Das Schürzchen bewegte sich. Speichel tropfte weiter.

Die Konfrontation

Ich konnte kaum atmen. Die Wut kam in Wellen, heiß und kalt zugleich. Dieses Dirndl war nie nur ein Kleidungsstück gewesen. Und dieser Dildo… dieser verdammte Dildo, den ich stundenlang im Mund gehalten hatte, während er mich von hinten nahm und mir ins Ohr flüsterte, wie schön ich damit aussah.

Jetzt steckte er in seinem Mund. Aufgeblasen. Bis der Kiefer sich weiten musste.

„Ist das, was du machst, wenn ich nicht zu Hause bin?“

Meine Stimme klang fremd und rau. Er versuchte zu antworten. Der Dildo schob sich bei jeder Bewegung seiner Zunge ein Stück vor und zurück. Nur feuchte, erstickte Laute kamen heraus. Ein hilfloses, glucksendes Stammeln. Speichel lief über sein Kinn und tropfte auf den Ausschnitt des Dirndls.

Ich sah, wie der kurze Rock sich bei jeder Bewegung über seinen Schenkeln hob und senkte, wie das Mieder sich mit jedem Atemzug spannte, wie der weiße Slip darunter deutlich die Form seines erregten Schwanzes zeigte – und wie der dicke, aufgeblasene Dildo seinen Mund brutal weit öffnete.

Ich drehte mich um und ging in den Wohnraum. Die Knie zitterten. Auf dem Sofa ließ ich mich fallen, die Arme verschränkt. Er kam hinterher, immer noch in meinem Dirndl, die Perücke leicht verrutscht, der Dildo fest im Mund, Speichel tropfend.

„Mmmh… Juh… lia…“ versuchte er. Die Laute waren dumpf und feucht. Der Dildo wackelte.

Ich hob den Blick. Die Wut brannte hinter meinen Augen. „Das ist mein Dirndl. Das Dirndl, in dem wir immer Sex hatten. Und das…“ – ich deutete auf den Dildo in seinem Mund – „…ist der Dildo, den ich sonst tragen musste. Warum zum Teufel steckt der jetzt in deinem Mund?“

Er stammelte weiter, aber nichts Verständliches kam heraus. Nur nasse, gluckende Geräusche. Die aufgeblasene Masse hielt seinen Kiefer sperrangelweit offen. Ich sah die Anspannung in seinen Wangen, den Speichel, der unkontrolliert lief, die Art, wie seine Augen panisch hin und her huschten.

„Nimm das raus“, befahl ich.

Er schüttelte den Kopf. Oder versuchte es. Der Dildo verhinderte jede klare Bewegung. Ein weiteres feuchtes „Mmmmh!“ kam heraus.

Ich griff nach dem Handy und tippte an meine Mutter. Die Finger zitterten. Als er sich umdrehen und das Dirndl ausziehen wollte, sprang ich auf.

„Wag es ja nicht. Und der Dildo bleibt genau da, wo er ist. Wenn du auch nur ein Stück ausziehst oder den Dreck aus dem Mund nimmst, bin ich weg.“

Er starrte mich an, der dicke, glänzende Schaft immer noch tief zwischen seinen Lippen, Speichel über das Kinn laufend, der Rock meines Dirndls leicht verrutscht, der Slip darunter feucht. Er konnte nichts sagen. Nur atmen. Und glucken. Und zusehen, wie ich meine Mutter herbeirief.

Die Ankunft der Mutter

Meine Mutter kam schneller als erwartet. Sie trat ein, sah an mir vorbei – und blieb stehen.

Ihr Gesicht veränderte sich. Erst Schock, dann etwas Schärferes. Das Dirndl. Der Dildo, der seinen Mund brutal weit aufspannte. Der Speichelfaden, der von seinem Kinn auf das Mieder tropfte.

„Das ist dein Dirndl“, sagte sie leise und scharf. Dann blickte sie auf den Dildo. „Und der… den hast du doch sonst immer getragen, oder?“

Ich hörte mich selbst stöhnen. Die Scham war physisch. Mein Mann stand da, in dem Kleid, in dem ich ihn so oft verführt hatte, mit dem Dildo im Mund, den ich stundenlang hatte halten müssen, mit Make-up und Perücke – und konnte nicht einmal reden.

Meine Mutter und ich wechselten Blicke. Etwas Dunkles, Entschlossenes ging von ihr aus. Sie zog mich beiseite und flüsterte. Ich nickte, obwohl mir der Magen kribbelte.

„Markus“, sagte sie laut, „geh in den Keller. Und du lässt alles an. Das Dirndl. Die Perücke. Und den Dildo. Der bleibt genau da, wo er ist.“

Er versuchte etwas zu sagen. Nur ein nasses, verzweifeltes Glucken kam heraus. Speichel tropfte.

Im Keller

Zwanzig Minuten später kamen wir hinunter. Lara war da, und Stefan. Markus stand in der Mitte, immer noch in meinem Dirndl, der aufgeblasene Dildo tief in seinem Mund, die Lippen weit gespannt, Speichel über das Kinn und auf das Mieder laufend. Die Handschellen klickten. Er wehrte sich, aber zu dritt war er machtlos. Lara trat ihm in die Kniekehlen. Er kniete. Der Rock rutschte nach oben.

Meine Mutter trat vor ihn. Sie griff nach dem Dildo, drehte ihn ein Stück und zog ihn langsam heraus. Ein nasser, schmatzender Laut. Speichel fäden zogen sich. Sein Mund blieb einen Moment lang offen, die Kiefer schmerzhaft geweitet, der Lippenstift vollkommen verschmiert.

„Wenn du eine Frau sein willst“, sagte sie leise, „dann machen wir dich zu einer.“

Sie nannte ihn „Marie“. Stefan zog sich aus. Sein Schwanz war halbsteif, als er ihn an Markus’ noch feuchten, weit geöffneten Mund hob.

Ich stand abseits und sah zu, wie der Schwanz zwischen denselben Lippen verschwand, die gerade noch den Dildo gehalten hatten. Denselben Mund, den er mir so oft mit genau diesem Dildo trainiert hatte. Der Rock meines Dirndls raschelte. Das Schürzchen bewegte sich. Der Slip darunter war nass.

Und ich wusste, während ich zusah, dass nichts mehr so sein würde wie vorher.

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