Victoria schützt intersexuelle Kinder: Neues Gesetz gegen unnötige Operationen

Am 19. Februar 2026 hat das Parlament von Victoria ein wegweisendes Gesetz verabschiedet, das intersexuelle Kinder vor unnötigen medizinischen Eingriffen ohne ihre Zustimmung schützt. Mit einer überwältigenden Mehrheit von 24 zu 15 Stimmen erhielt die Gesetzgebung parteiübergreifende Unterstützung und setzt ein starkes Zeichen für die Rechte von Kindern, die mit angeborenen Variationen der Geschlechtsmerkmale geboren werden.

Das neue Gesetz soll sicherstellen, dass intersexuelle Kinder nicht gezwungen werden, sich Operationen zu unterziehen, die oft ohne ihre informierte Zustimmung durchgeführt werden. Diese Praxis hat in der Vergangenheit zu erheblichen physischen und psychischen Belastungen geführt. Durch die Einführung dieser Regelung wird die Autonomie und das Wohlbefinden der betroffenen Kinder in den Mittelpunkt gerückt. Victoria zeigt damit, dass der Schutz der Rechte von intersexuellen Menschen ernst genommen wird und dass ihre Stimmen gehört werden.

Quelle: Poppy-Jay St. Palmer

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