Professor an Texas A&M wegen ’sexualitätsbezogener‘ Regeln von Platolehre ausgeschlossen
Ein Professor an der Texas A&M University, Martin Peterson, wurde angewiesen, seine Lehrinhalte über den antiken Philosophen Plato zu überarbeiten, da sie angeblich als zu ’schwul‘ eingestuft wurden. Dies geschah am Dienstag, dem 7. Januar. Die Fakultätsleiterin Kristi Sweet informierte Peterson per E-Mail über diese Entscheidung und verwies auf interne Richtlinien, die Diskussionen über bestimmte Themen einschränken.
Die Entscheidung, Platons Werke zu zensieren, wirft Fragen zur akademischen Freiheit und zur Inklusion innerhalb der Hochschulbildung auf. Philosophen wie Plato haben bedeutende Beiträge zur westlichen Philosophie geleistet, und deren Lehren sollten nicht aufgrund von Vorurteilen oder Missverständnissen über Sexualität eingeschränkt werden. Es ist entscheidend, dass Bildung Einrichtungen Raum für Diskussionen bietet, die Vielfalt und unterschiedliche Perspektiven fördern.
Quelle: Chantelle Billson
