Professor an Texas A&M wegen ’sexualitätsbezogener‘ Lehrverbote für Plato kritisiert
Ein Professor an der Texas A&M University, Martin Peterson, sieht sich einer kontroversen Entscheidung gegenüber: Ihm wurde untersagt, über den antiken griechischen Philosophen Plato zu lehren, da dies als zu ’schwul‘ betrachtet wird. Dies wurde am 7. Januar 2026 bekannt, als eine E-Mail von Kristi Sweet, der Leiterin des Fachbereichs Philosophie, an Peterson offenbarte, dass bestimmte Inhalte aus dem Lehrplan entfernt werden sollten.
Die Entscheidung wirft Fragen zur akademischen Freiheit und zur Rolle von Sexualität in der Philosophie auf. Platons Werke, die oft Themen wie Liebe und Beziehungen untersuchen, gelten als essenziell für das Verständnis der westlichen Philosophie. In einer Zeit, in der Diversität und Inklusion an vielen Universitäten gefördert werden, ist es besorgniserregend, dass Lehrinhalte aufgrund von Sexualitätsvorstellungen zensiert werden.
Diese Situation verdeutlicht die anhaltenden Herausforderungen, mit denen LGBTQ+ Gemeinschaften konfrontiert sind, insbesondere in akademischen Umfeldern. Es ist entscheidend, dass Bildungseinrichtungen die Vielfalt menschlicher Erfahrungen respektieren und fördern, anstatt sie zu unterdrücken. Die Debatte um die Lehrinhalte wird voraussichtlich weiterhin für Gesprächsstoff sorgen und könnte weitreichende Auswirkungen auf die akademische Landschaft haben.
Quelle: Chantelle Billson
