Pamela Adie über die Herausforderungen von ìfé (The Sequel) in Nigeria
Nach dem Erfolg ihres bahnbrechenden Kurzfilms über eine lesbische Beziehung in Nigeria kehrt die Aktivistin und Filmemacherin Pamela Adie mit ìfé (The Sequel) zurück. Diese Fortsetzung bringt jedoch zahlreiche Herausforderungen mit sich, insbesondere in einem Land, das LGBTQ+ Beziehungen kriminalisiert.
Die Premiere von Ìfé im Jahr 2020 sorgte für hitzige Diskussionen und warf ein Licht auf die Realität queer-feministischer Liebe in einem stark konservativen Umfeld. Adie betont, dass die nigerianische Regierung sehr feindlich gegenüber diesem Film eingestellt sein wird. Ihre Arbeit ist nicht nur ein kreativer Ausdruck, sondern auch ein Akt des Widerstands gegen die gesellschaftlichen Normen.
Mit der Fortsetzung möchte Adie die Stimmen der LGBTQ+ Gemeinschaft in Nigeria stärken und einen Raum für Dialog schaffen. Es ist eine mutige Entscheidung, sich den Herausforderungen der Zensur und der gesellschaftlichen Ablehnung zu stellen, aber Adie ist fest entschlossen, die Sichtbarkeit und Akzeptanz queer-feministischer Geschichten voranzubringen.
Quelle: Emily Maskell
