Big Girls Don’t Cry: Ein queer-feministischer Coming-of-Age-Film aus Neuseeland

Der Film Big Girls Don’t Cry von Paloma Schneideman bietet einen einzigartigen Einblick in das Leben einer queer-identifizierten Teenagerin in ländlichem Neuseeland. Aufgewachsen in einer Umgebung, in der traditionelle Rollenbilder vorherrschen, erinnert sich die Regisseurin an ihre Kindheit, in der sie viele „Freundschaften“ mit Jungen pflegte. „Ich hatte immer so viele Freunde, weil wir einfach Buddys waren“, sagt sie und reflektiert über ihre frühen Jahre.

Als sie jedoch in die Pubertät eintritt, beginnt sich ihr Freundeskreis zu verändern und sie steht vor der Herausforderung, ihre Identität zu finden. Der Film thematisiert die verworrenen Gefühle und die Herausforderungen, die mit dem Erwachsenwerden als queer-identifizierte Frau verbunden sind. „Es ist ein heißes Durcheinander!“ beschreibt Schneideman ihre Erfahrungen und lädt das Publikum ein, sich mit den Emotionen und Konflikten der Charaktere zu identifizieren.

Quelle: Marcus Wratten

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