9-1-1 Showrunner unter Beschuss: Fans sprechen von Queerbaiting bei ‘Buddie’
In einem kürzlichen Interview mit The Washington Post hat der Showrunner von 9-1-1, Tim Minear, für Aufregung in der Fangemeinde gesorgt. Seine Kommentare zur Beziehung zwischen Buck Buckley (Oliver Stark) und Eddie Diaz (Ryan Guzman) haben viele Fans enttäuscht und zu hitzigen Diskussionen geführt. Die beiden Charaktere, die als beste Freunde auftreten, werden von der Community seit langem als das beliebte Paar ‘Buddie’ angesehen.
Minear reflektierte über die Dynamik zwischen Buck und Eddie und schien die Erwartungen der Fans an eine mögliche romantische Beziehung abzulehnen. Dies führte zu einem Aufschrei in den sozialen Medien, da viele Fans das Gefühl haben, dass die Produzenten sie immer wieder mit Andeutungen ködern, ohne auf die tatsächlichen Wünsche der Zuschauer einzugehen.
Der Begriff ‘Queerbaiting’ wird zunehmend verwendet, um diese Taktiken zu beschreiben, die LGBTQ+-Charaktere in einer Weise darstellen, die mehr verspricht, als sie tatsächlich liefern. Dies hat zu einem Gefühl der Enttäuschung und Frustration innerhalb der Fangemeinde geführt, die sich eine authentische Darstellung von LGBTQ+-Beziehungen wünscht.
Die Diskussion um ‘Buddie’ zeigt, wie wichtig es ist, dass Medien die Stimmen der LGBTQ+-Community ernst nehmen. Fans fordern mehr Sichtbarkeit und echte Repräsentation in ihren Lieblingsserien. Wie wird sich die Show weiterentwickeln und wird sie den Erwartungen ihrer Fans gerecht werden?
Quelle: Marcus Wratten
