20 % der britischen Männer haben in 10 Jahren nicht geweint – Ein alarmierender Trend
Eine aktuelle Umfrage von YouGov hat ergeben, dass fast 20 Prozent der Männer im Vereinigten Königreich angeben, in den letzten zehn Jahren nicht geweint zu haben. Dies wirft wichtige Fragen zur emotionalen Gesundheit und dem Ausdruck von Gefühlen auf.
Die Umfrage, die über 4.000 britische Erwachsene befragte, zeigt, dass emotionale Verwundbarkeit oft als Schwäche wahrgenommen wird, was insbesondere Männer betrifft. In einer Gesellschaft, die oft toxische Männlichkeit propagiert, ist es entscheidend, dass wir die Normen hinterfragen, die uns davon abhalten, unsere Gefühle auszudrücken.
Die Umfrageergebnisse kommen zu einem kritischen Zeitpunkt, da die Diskussion über Suizid und häusliche Gewalt zunehmend in den Vordergrund rückt. Es ist wichtig, dass wir eine Kultur fördern, in der Männer sich sicher fühlen, ihre Emotionen auszudrücken, ohne Angst vor Stigmatisierung zu haben.
Emotionen sind menschlich und sollten nicht tabuisiert werden. Lasst uns gemeinsam daran arbeiten, eine unterstützende Umgebung zu schaffen, in der jeder, unabhängig von Geschlecht oder Identität, die Freiheit hat, zu fühlen und zu weinen.
Quelle: Amelia Hansford
