28. Januar 26

Der Morgen heute begann kühl, wie es für Ende Januar typisch ist. Ich schaute aus dem Fenster und sah, dass die Temperaturen um die 7 Grad lagen, mit einer leichten Feuchtigkeit in der Luft, die mein Haar ein wenig kräuselte. Die Wettervorhersage versprach, dass es den ganzen Tag über kühl bleiben würde, also hatte ich mir bereits gestern Abend überlegt, wie ich mich für die Arbeit kleiden wollte. Nach einigem Zögern entschied ich mich für mein dunkelblaues Etuikleid, das meine Figur vorteilhaft betont, und kombinierte es mit einer dichten, blickdichten Strumpfhose, die meine Beine angenehm warm hielt.

Schlüpfen in meine schwarzen kniehohen Stiefel fühlte sich fast wie ein kleines Ritual an. Ich liebte die Art und Weise, wie der Reißverschluss sanft über meinen Knöchel glitt und sich das Leder perfekt an meinen Fuß anschmiegte. Um der Kälte zu trotzen, war mein eleganter, taillierter Mantel genau das richtige Stück. Der graue Farbton harmonierte wunderbar mit dem Dunkelblau meines Kleides. Ein kurzer Blick in den Spiegel bestätigte, dass ich bereit war, den Tag zu beginnen.

Ich machte mich auf den Weg zur Bushaltestelle, die etwa zehn Minuten von meiner Wohnung in der Mönchstraße entfernt ist. Der Bus fuhr pünktlich ab und die kurze Fahrt zum Bahnhof Stralsund war ruhig. Der Bus war nicht überfüllt, was mir die Möglichkeit gab, meine Gedanken zu sammeln und mich auf den bevorstehenden Arbeitstag vorzubereiten. Ich war gespannt, wie meine Kollegen auf mein Outfit reagieren würden, denn die Kombination aus dem eleganten Kleid und dem Mantel war etwas, das ich in letzter Zeit kaum getragen hatte.

Nach einer kurzen Wartezeit stieg ich in den Zug nach Rostock ein. Die Fahrt dauerte etwa 30 Minuten, und ich konnte währenddessen ein Buch lesen, das ich mir für diese kalten Wintertage aufgehoben hatte. Die Strumpfhose hielt meine Beine warm und der Stoff des Kleides schützte mich gut gegen die Kälte, während ich in der bequemen Sitzposition entspannte.

Bei der Ankunft in Rostock war ich immer noch gut gelaunt. Das Bürogebäude war nur wenige Gehminuten vom Bahnhof entfernt, und ich war bereits gespannt, wie der Tag verlaufen würde. Die ersten Kollegen, die ich sah, waren Klaus und Lisa. Sie schauten auf und schienen positiv überrascht von meinem Outfit. „Wow, du siehst heute wirklich schick aus!“, rief Lisa, während sie mir ein Lächeln schenkte. Ich fühlte mich sofort selbstbewusster und strahlte mehr.

Im Büro angekommen, bemerkte ich die Blicke von Michael, als ich mich bückte, um meine Tasche abzulegen. Ich konnte den schüchternen Ausdruck auf seinem Gesicht sehen, und ein kleines Lächeln huschte mir über die Lippen. Es war immer wieder spannend zu beobachten, wie Menschen auf ein Outfit reagieren können.

Der Arbeitstag verlief produktiv und die Zeit verging wie im Flug. Die Aufgaben waren abwechslungsreich, und ich war froh, dass ich meine Präsentation pünktlich abschließen konnte. Gegen Nachmittag, als ich ins Café ging, bemerkte ich, dass sogar Herr Schneider, der normalerweise sehr zurückhaltend ist, sich einen Moment Zeit nahm, um mir ein Kompliment zu machen. „Das Kleid steht dir wirklich gut, es hebt deine Ausstrahlung hervor!“ Ich war überrascht, aber auch erfreut über seine Worte.

Der Heimweg war nicht ganz so einfach. Während ich auf den Zug wartete, begann es leicht zu regnen, und ich merkte, dass ich eine kleine Herausforderung hatte, um trocken zu bleiben. Ich wusste, dass mein Mantel mich gut schützen würde, aber ich war nicht ganz glücklich über die ungemütliche Kälte, die sich allmählich einstellte.

Zu Hause angekommen, war ich erleichtert, die Stiefel auszuziehen und auf meine bequemen Hausschuhe zu wechseln. Das Kleid hatte den Tag über angenehm gesessen und ich fühlte mich immer noch schön in meiner Haut, auch wenn ich mich jetzt auf einen gemütlichen Abend mit einem warmen Tee freue.

In der Nacht werde ich mir ein einfaches Nachthemd aus weicher Baumwolle anziehen, das perfekt für den entspannten Abend ist. Es wird schön sein, in die Wärme zu schlüpfen und den Tag Revue passieren zu lassen. Ich bin einfach dankbar für die kleinen Dinge im Leben und dass ich die Möglichkeit habe, mich so zu kleiden, dass ich mich selbstbewusst und wohl fühle. Heute war ein guter Tag.

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