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Wie ich zu Ilka wurde

So, jetzt wage ich es, Euch auch mal an meinem Werdegang zu „Ilka“ teilhaben zu lassen.

Bereits in der Schule fühlte ich mich mehr als Mädchen, weniger als Junge, der ich ja biologisch war.
Ich ließ mir lange Haare wachsen und war mehr mit den Mädchen meiner Klasse zusammen als mit den Jungs.
Ich hatte das Glück in eine sehr aufgeschlossene Famile hineingeboren zu sein. Ich sprach offen mit meinen Eltern über mein Unwohlsein als Junge.
Meine Eltern unterstützten mich in meinem Wunsch.

Meine Mutter Kaufte mir Mädchensachen, die aber als solche nicht direkt zu erkennen waren. Nur Kleider, Röcke und Blusen durfte ich in der Schule nicht anziehen. Wenn wir in den Urlaub fuhren oder nur ein Wochenendausflug machten, durfte ich anlaßbedingt auch solche Dinge anziehen.

Die Rektorin in der Schule war allerdings etwas Prüde. So durfte ich nicht offiziell als Mädchen zur Schule kommen und auch Umkleide und Toiletten der Mädchen waren für mich tabu.

Bereits vor meinem Abschluß war mir klar, dass ich eine Ausbildung in einem Büro-Job machen wollte.

Die Suche nach einer geeigneten Ausbildungsstelle waren etwas schwierig, da ich mich als Mädchen dort bewarb. Schon mein Bewerbungsfoto zeigte mich in Mädchenkleidung.

Es fand sich dann aber doch einen Arbeitgeber, der mich so annahm, wie ich war und so machte ich dort meine Ausbildung und konnte diese auch mit sehr guten Noten beenden.

Mein Arbeitgeber meinte, dass ich „die Beste des Jahrgangs“ wäre und mich sehr gerne weiterbeschäftigen würde.

Dieses Angebot nahm ich natürlich sehr gerne an.

Zwei Jahre später entschied ich mich dann zur geschlechtsangleichenden Operation, welche im Vorfeld natürlich viele Hürden und jahrelanges Spießrutenlaufen bei den Behörden und Ärzten nach sich zog.

Jetzt lebe ich als Bio-Frau und fühle mich Pudelwohl dabei.

So, dass soll es von mir gewesen sein.
Ich hoffe, ich konnte Euch mit meinen Zeilen Mut machen, nicht alles im Verborgenen ablaufen zu lassen.

Herzlichst

Eure Ilka

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