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Die Verwandlung in Sophie

Ich heiße Steve, bin 30 Jahre alt und seit fünf Jahren mit meiner Frau Lisa verheiratet. Lisa arbeitet als Medizinische Fachangestellte in einer Frauenarztpraxis, ein Job, der sie oft bis spätabends beschäftigt, ihre Schichten unregelmäßig und fordernd. Ihr Arbeitsplatz liegt in einem modernen Gebäude mit großen Glasfenstern, die das Licht der Stadt reflektieren, und sie kommt oft erschöpft nach Hause, mit Geschichten von Patientinnen, hektischen Tagen und den kleinen Dramen der Praxis. Ich arbeite in Schichten, 25 Stunden pro Woche, in einer Logistikfirma, wo ich Paletten mit Kartons sortiere, schwere Kisten stapel und Lieferungen in LKWs lade, die nach Öl und Metall riechen. Die Arbeit ist körperlich anstrengend, der Lagerboden kalt und staubig, aber die flexiblen Schichten lassen mir genug Freizeit, um mein geheimes Hobby auszuleben, ein Teil meines Lebens, den niemand außer Julia kennt. Ein paar Mal im Monat, wenn Lisa Spätschicht hat oder an Fortbildungen teilnimmt, treffe ich mich mit Julia, einer Kollegin aus dem Büro. Sie verwandelt mich in Sophie, eine Frau in typisch weiblicher, aber vorerst unauffälliger Alltagskleidung – keine Röcke, Kleider oder High Heels, sondern praktische Outfits mit glitzernden Oberteilen und Hosen, die beim Gehen rascheln, mit einem Reißverschluss seitlich oder hinten, falls vorhanden. Julia, die selbst immer sehr lange, fast übertrieben lange Fingernägel trägt, verlangt das auch von mir als Sophie, klebt mir künstliche Nägel an, die meine Finger verlängern und jede Aufgabe zu einer Herausforderung machen, ein Detail, das sie hinzufügt, um die Weiblichkeit zu betonen und mich aus meiner Komfortzone zu drängen. Sie hat angedeutet, dass die Aufgaben und Outfits mit der Zeit anspruchsvoller werden, vielleicht mit Kleidern, Röcken oder High Heels, aber für den Anfang hält sie es einfach, damit ich mich an Sophies Rolle gewöhne. Sie steigert die Herausforderung bei jedem Treffen leicht, nennt mir die Aufgaben mündlich, die ich mir ohne Notizen merken muss. Winzige Kameras, eingebaut in meine Handtasche, zeichnen alles auf, damit sie meine Aktivitäten verfolgen kann, und ein Headset in meinem Ohr erlaubt es ihr, nur im Notfall mit mir zu sprechen – was sie selten tut. Ein verstecktes Schloss am Oberteil sorgt dafür, dass ich nicht aus der Rolle schlüpfe, bevor die Aufgaben erledigt sind. Wenn ich eine Aufgabe vergesse oder falsch ausführe, erfahre ich es erst, wenn ich zu Julia zurückkehre; ich muss den Fehler dann am selben Tag korrigieren, sonst kann ich das Schloss nicht öffnen und mich nicht zurück in Steve verwandeln. Ohne gefälschte ID als Sophie ist die Herausforderung noch größer, da ich mich in jeder Interaktion allein auf meine Präsentation und mein Verhalten verlassen muss, was die Nervosität steigert, aber auch die Immersion in Sophies Rolle vertieft. In dem Fall muss ich eine plausible Ausrede finden, warum ich nicht nach Hause komme, da ich so gekleidet bei Lisa nicht auftauchen kann – sie würde Fragen stellen, die ich ohne gefälschte Unterlagen nicht beantworten könnte, ohne unser Leben zu komplizieren.

Alles begann vor einem Jahr im Pausenraum unserer Firma, einem mittelgroßen Logistikunternehmen in einer Kleinstadt. Der Raum ist klein, mit abgenutzten Tischen aus grauem Kunststoff, deren Kanten zerkratzt sind, einem wackeligen Stuhl mit einem Metallgestell, das quietscht, wenn man sich setzt, und einer Kaffeemaschine, die ständig tropft und einen schwachen, verbrannten Geruch verströmt. Julia, Mitte 40, Sekretärin mit kurzen, braunen Haaren, die sie oft in einem ordentlichen Zopf trägt, und einer ruhigen, professionellen Art, saß oft dort mit einem Teebecher, dessen Dampf nach Kamille oder Pfefferminze roch, ihre langen, fast übertrieben langen Fingernägel in einem glänzenden Rot oder Dunkelviolett lackiert, die bei jeder Bewegung im Licht schimmerten. Ich trank meinen Kaffee, schwarz und bitter, aus einem Pappbecher mit einem Plastikdeckel, der immer leicht undicht war. Wir sprachen über banale Dinge – das Wetter, oft grau und regnerisch, den neuen Kopierer, der ständig Papierstaus hatte, oder die Verkehrslage auf der B27, die morgens oft überlastet war mit Lieferwagen und Pendlern. Nach ein paar Monaten, als das Vertrauen wuchs, vertraute ich ihr meine Fantasie an: mich als Frau zu präsentieren, Aufgaben in der Öffentlichkeit zu erledigen, ohne volle Kontrolle über meine Kleidung zu haben. Es war ein Geheimnis, das ich seit meiner Jugend trug, als ich heimlich die Kleider meiner älteren Schwester anprobiert hatte – ein altes T-Shirt mit Blumenmuster, das nach Waschmittel roch, eine ausgewaschene Jeans, die an den Knien abgenutzt war, einmal einen weichen Schal, der nach ihrem Parfüm duftete. Es war flüchtig, unstrukturiert, von der Angst getrieben, entdeckt zu werden, die Tür meines Zimmers immer einen Spalt offen, um Schritte zu hören. Jetzt wollte ich etwas Geplantes, mit einem Hauch von Risiko, das mich aus meiner Komfortzone drängt, eine Möglichkeit, Sophie zum Leben zu erwecken. Julia hörte zu, ohne zu urteilen, ihre Augen aufmerksam, ihre Finger mit den langen Nägeln um den Teebecher geschlossen, die roten Spitzen glänzend im Licht. „Wir fangen langsam an“, sagte sie schließlich, ihre Stimme ruhig, aber bestimmt, „aber du musst aufmerksam sein. Das wird kein Spiel, bei dem du einfach aussteigen kannst.“ Seitdem treffen wir uns in ihrer Wohnung, einem kleinen, gemütlichen Ort am Stadtrand, voll mit grünen Pflanzen – Farne mit weichen, fedrigen Blättern, eine Monstera mit glänzenden, geschlitzten Blättern, Sukkulenten in kleinen Tontöpfen, die auf Fensterbänken stehen –, einem bequemen Sofa mit bunten Kissen in Gelb, Blau und Rot und einem großen Wandspiegel im Schlafzimmer, dessen dunkler Holzrahmen Schnitzereien von Blättern zeigt, wo ich zu Sophie werde.

An einem kühlen Herbstmorgen, nach meiner Frühschicht, bei der ich Paletten mit Elektrogeräten sortiert habe, die Kartons schwer und staubig, fahre ich mit meinem alten blauen Golf, dessen Lack an der Motorhaube abblättert und dessen Sitze nach altem Leder und leicht nach Schweiß riechen, zu Julia. Ich parke vor ihrem dreistöckigen Mehrfamilienhaus, dessen Fassade in einem verblichenen Beige schimmert, die Fensterläden grün gestrichen, und klingele. Sie öffnet die Tür in einer cremefarbenen Bluse mit zarten Perlmuttknöpfen, die im Licht schimmern, und dunkelblauen Jeans, die eng, aber nicht zu eng sitzen, ihr kurzes, braunes Haar ordentlich zurückgebunden mit einer schwarzen Spange, ihre langen, fast übertrieben langen Fingernägel in einem glänzenden Dunkelrot lackiert, die im Licht funkeln, wie kleine Edelsteine. „Bereit, Sophie?“ fragt sie mit einem leichten Lächeln, ihre Stimme ruhig, aber mit einem Unterton, der keine Nachlässigkeit duldet. Ich spüre ein nervöses Kribbeln im Bauch, wie immer, wenn die Verwandlung beginnt, ein Mix aus Aufregung, Angst und einer seltsamen Freude, in eine andere Rolle zu schlüpfen, verstärkt durch die Tatsache, dass ich keine gefälschte ID habe, um mich auszuweisen – ich bin ganz auf meine Präsentation als Sophie angewiesen. Ich nicke, meine Hände leicht feucht. „Heute wird’s etwas anspruchsvoller“, sagt sie, während sie die Tür hinter mir schließt und mich ins Wohnzimmer führt, wo ein kleiner Tisch mit einer Vase voller Herbstblumen – Chrysanthemen in Rot und Gelb – steht, ihr Duft süß und schwer in der Luft. „Hör gut zu, ich sage die Aufgaben nur einmal.“

Die Verwandlung beginnt in ihrem Schlafzimmer, wo ein schwacher Lavendelduft von einer Duftkerze auf dem Nachttisch ausgeht, deren Flamme leicht flackert und Schatten auf die Wände wirft. Der Raum ist hell, mit einem großen Fenster, durch das graues Morgenlicht auf den polierten Holzboden fällt, und einem massiven Holzschrank, dessen Türen mit Schnitzereien von Ranken und Blättern verziert sind. Julia reicht mir einen hautfarbenen Slip mit eingebautem Polster, das meine männlichen Konturen verbirgt. „Für eine glatte Silhouette“, sagt sie, ihre Stimme ruhig, während ich ihn anziehe, die Beine vorsichtig durch die schmalen Öffnungen schiebend. Das Material ist eng, wie eine zweite Haut, aus weichem, elastischem Stoff mit einer glatten Oberfläche, die sich an meine Hüften schmiegt und eine weichere, femininere Linie schafft. Es fühlt sich ungewohnt an, wie es die Hüften formt, leicht einschnürend, aber nicht unangenehm, nur fremd, als würde mein Körper eine neue Form annehmen. Sie überprüft den Sitz, ihre Finger mit den langen, roten Nägeln zupfen leicht am Stoff, um sicherzustellen, dass alles glatt sitzt, und nickt zufrieden, ihre Augen prüfend. Dann folgt ein schlichter, weißer BH mit weichen Polstern, die sie sorgfältig an meine Brust anpasst, die Träger straff ziehend, damit er nicht rutscht. Der BH ist aus weicher Baumwolle mit einem Hauch von Spitze an den Rändern, die Polster leicht, aber spürbar, geben mir eine femininere Form, die ich im Spiegel sehe, meine Schultern wirken weicher, weniger eckig. Das Gewicht der Polster ist ungewohnt, ein leichter Druck gegen meine Brust, und ich spüre, wie die Träger leicht in meine Schultern einschneiden, wenn ich mich bewege. Meine Beine sind glatt rasiert – gestern Abend unter der Dusche erledigt, mit einem Rasierer und Schaum, der nach Aloe riecht, ein Ritual, das Julia verlangt, damit die Kleidung natürlich wirkt.

Julia setzt sich an einen kleinen Schminktisch, dessen Oberfläche mit kleinen Parfümfläschchen und einem runden Spiegel bedeckt ist, und beginnt, künstliche Fingernägel anzukleben. „Das macht Sophie komplett“, sagt sie, ihre langen, roten Nägel glänzen, als sie meine Hände nimmt, ihre Finger warm und sicher. Die Nägel, die sie mir anbringt, sind fast übertrieben lang, mindestens zwei Zentimeter über meine natürlichen Nägel hinaus, in einem glänzenden Rosa mit einem Hauch von Glitzer, der im Licht funkelt, wie kleine Kristalle. Sie klebt jeden Nagel sorgfältig mit einem starken Kleber, dessen scharfer, chemischer Geruch in meine Nase steigt, und drückt sie fest an, bis sie haften. Die Nägel fühlen sich schwer und fremd an, verlängern meine Finger, machen sie schlanker, aber auch extrem ungeschickt. Ich teste die Beweglichkeit, versuche, die Finger zu krümmen, doch die Nägel schränken die Bewegung stark ein, machen jede Geste bedacht, ein ständiger Druck gegen meine Fingerspitzen, als wären sie künstliche Verlängerungen meiner selbst. „Die Länge ist wichtig“, sagt Julia, ein leichtes Lächeln auf den Lippen, als sie meine Hand dreht, die Nägel im Licht schimmern, „sie betonen deine Weiblichkeit, aber du musst lernen, damit umzugehen.“ Ich spüre sofort die Herausforderung – das Greifen wird unglaublich schwer, die langen Nägel stoßen an Gegenstände, und ich muss meine Finger anders halten, um nichts zu beschädigen, jede Bewegung wird zu einem bewussten Akt.

Heute gibt es eine dunkelgraue Hose aus einem glatten, leicht glänzenden Material, das bei jeder Bewegung raschelt, ein leises, knisterndes Geräusch, das wie trockenes Laub klingt. Die Hose ist schmal geschnitten, betont die Beine, mit einem seitlichen Reißverschluss aus silbernem Metall, der sich an der linken Hüfte verbirgt, ein dezentes Klicken ertönt, als ich ihn schließe, die langen Nägel haken stark am Metall, machen die Bewegung extrem fummelig, ich brauche mehrere Versuche, um den Reißverschluss zu ziehen. Der Stoff ist weich, mit einer feinen Webung, die im Licht schimmert, und hat einen leichten Stretch, der sich an meine Beine schmiegt, jede Bewegung begleitet von einem sanften Rascheln, das meine Schritte untermalt. „Das gibt dir eine feminine Note“, sagt Julia, während ich die Hose hochziehe, der Stoff glatt über meine Hüften gleitet, das Rascheln wie ein leises Flüstern in meinen Ohren, die Nägel machen das Ziehen des Reißverschlusses zu einer Übung in Geduld. Der Schnitt betont meine Beine, macht sie schlanker, die Hüften runder, fast wie eine Illusion, die Sophie realer macht.

Das Oberteil ist ein cremefarbenes Langarmshirt aus weicher Viskose mit einem dezenten Rundhals-Ausschnitt, übersät mit feinen, silbernen Glitzerpartikeln, die im Licht funkeln wie kleine Sterne. Der Stoff ist leicht, fällt fließend über meine Brust und Hüften, mit langen Ärmeln, die an den Handgelenken schmal zulaufen und meine Hände freilassen, die Glitzerpartikel schimmern bei jeder Bewegung, ein subtiler, aber typisch weiblicher Akzent, der mit den glitzernden, übertrieben langen Nägeln harmoniert. Julia befestigt ein winziges Schloss am inneren Saum, versteckt unter der Hose, wo es niemand sieht. Das Schloss ist klein, aus silbernem Metall, kaum größer als eine Münze, und ich spüre sein leichtes Gewicht, ein ständiger Reminder meiner Rolle, der Druck des Metalls gegen meine Haut. „Das hält dich in der Rolle“, sagt sie, ihre Finger mit den langen Nägeln flink, während sie den Verschluss prüft, ein kleines Klicken ertönt, als er einrastet, ein Geräusch, das in meinem Kopf widerhallt, die Nägel machen das Anfassen des Saums schwer, ich muss vorsichtig greifen, um nicht abzurutschen. Die Hose selbst ist nicht gesichert – ich könnte sie theoretisch ausziehen, aber ohne Oberteil wäre das sinnlos, und das Schloss macht es unmöglich, das Shirt zu entfernen, ohne Julias Schlüssel. Die Schuhe sind flache, schwarze Ballerinas mit weichen, gepolsterten Sohlen, aus weichem Leder mit einer kleinen Schleife an der Spitze, die im Licht glänzt. Sie sind bequem, ideal für viel Laufen, und die Sohlen federn meine Schritte ab, ein leises Klatschen auf dem Holzboden, aber die übertrieben langen Nägel machen das Binden der kleinen Schleife, die leicht gelöst ist, zu einer Herausforderung, meine Finger fummeln ungeschickt, ich brauche mehrere Versuche, um die Schleife zu binden. Julia befestigt zwei winzige Kameras in die Innenseite einer schwarzen Ledertasche mit kurzem Henkel, an der Naht verborgen, sodass sie unsichtbar sind, nur ein leises Summen verrät ihre Aktivität. Die Tasche ist aus glattem, schwarzem Leder, mit einem stabilen Reißverschluss und einer kleinen Innentasche, ihr Henkel liegt weich in meiner Hand, aber die Nägel haken stark am Reißverschluss, machen das Öffnen extrem mühsam, ich muss die Finger vorsichtig bewegen, um den Stoff nicht zu beschädigen. „Ich habe dich im Blick“, sagt sie, während sie die Kameras testet, indem sie auf ein kleines Tablet schaut, das ein Live-Bild meiner Umgebung zeigt, die Farben leicht körnig, aber klar. Dann setzt sie mir ein kleines, kaum spürbares Headset ins rechte Ohr, das sich wie ein winziger Knopf anfühlt, leicht und unauffällig, aus schwarzem Plastik, das sich an meine Haut schmiegt, die Nägel erschweren das Einsetzen, ich muss vorsichtig drücken, um es nicht zu beschädigen. „Nur für Notfälle“, sagt sie, ihre Stimme ernst, aber mit einem Hauch von Verspieltheit.

Das Make-up beginnt sie mit einer leichten Foundation, die sie mit einem weichen Schwamm aufträgt, ihre Bewegungen präzise, fast wie eine Künstlerin, um meine Haut zu glätten und leichte Bartstoppeln zu kaschieren, die trotz der Rasur manchmal durchschimmern. Die Foundation ist cremig, mit einem leichten, neutralen Duft, und fühlt sich kühl auf meiner Haut an, als sie sich verteilt. Sie tupft einen Hauch Rouge auf meine Wangen, ein zartes Rosa, das meine Gesichtszüge weicher macht, die Wangenknochen leicht betont, und trägt braunen Kajal entlang meiner oberen Wimpern auf, was meine Augen größer, ausdrucksstärker erscheinen lässt. Die schwarze Mascara, die sie auf meine Wimpern pinselt, klumpt leicht, wenn ich blinzle, und ich spüre das ungewohnte Gewicht meiner verlängerten Wimpern, die meinen Blick intensiver machen. Der nudefarbene Lippenstift, den sie mit einem kleinen Pinsel aufträgt, betont meine Lippen dezent, ohne auffällig zu wirken, sein Geschmack leicht wachsartig, mit einem Hauch von Vanille, die Nägel machen das Halten des Spiegels schwer, ich muss ihn vorsichtig greifen, um ihn nicht fallen zu lassen. Die Perücke ist ein dunkelblonder, schulterlanger Bob, glatt und glänzend, aus synthetischem Haar, das im Licht wie echtes Haar schimmert. Sie ist mit Clips gesichert, die leicht am Kopf ziehen, ein sanftes Ziepen, das nach ein paar Minuten kaum spürbar ist, die Strähnen streifen meine Schultern, wenn ich mich bewege, ein weiches, ungewohntes Gefühl. Julia sprüht ein Parfüm auf – Zitrus mit einem Hauch Vanille –, das frisch und unaufdringlich ist, wie ein leichter Sommerwind, der Duft bleibt in meiner Nase, während ich mich bewege. Ich schaue in den großen Wandspiegel, dessen dunkler Holzrahmen geschnitzte Blätter zeigt: Sophie sieht aus wie eine unauffällige Frau, vielleicht eine Bürokraft oder Studentin, die man beim Einkaufen oder in einem Café treffen könnte, das glitzernde Shirt funkelt subtil, die raschelnde Hose untermalt jeden Schritt, die übertrieben langen, glitzernden Nägel machen jede Bewegung bedacht, fast wie ein Kunstwerk, aber auch wie ein Hindernis. Meine Hände zittern leicht, als ich die Handtasche nehme, die Julia mir reicht, gefüllt mit Bargeld in kleinen Scheinen und Münzen und einem Ersatzlippenstift in einer schmalen, schwarzen Hülse, die Nägel haken stark am Reißverschluss, machen das Öffnen der Tasche zu einer Übung in Geduld. Ohne gefälschte ID fühlt sich die Tasche leerer an, die Abhängigkeit von meiner Präsentation als Sophie drückt schwerer, mein Herz schlägt schneller bei dem Gedanken, dass ich mich nicht ausweisen kann, falls jemand fragt.

Julia setzt sich auf einen gepolsterten Stuhl mit blauem Bezug mir gegenüber, ihre Hände gefaltet, die langen, roten Nägel glänzen im Licht, und sagt: „Deine Aufgaben: Kaufe im Supermarkt Zutaten für einen Salat – mindestens vier Zutaten, eine davon Bio, und wähle ein Dressing mit Kräutern, das weniger als 3 Euro kostet. Bestelle in einem Café einen Kaffee, trinke ihn dort und lies fünf Minuten in einer Zeitschrift, mindestens zwei Seiten, und merke dir ein Detail aus dem Artikel. Frage in einem Schreibwarenladen nach einem Notizbuch und einem Stift, wähle beides aus, frage nach einer Geschenkverpackung, lass sie es einpacken und bedanke dich mit Namen. Sprich im Park mit einer Fremden über einen Film, frage nach ihrer Meinung zur Handlung, erwähne, dass du den Film letzte Woche in einem Kino gesehen hast, und frage, ob sie ihn weiterempfehlen würde. Merk dir alles – wenn du etwas vergisst oder falsch machst, erfährst du es erst, wenn du zurück bist, und musst es heute nachholen, sonst bleibst du Sophie.“ Ich wiederhole im Kopf, während ich ihr in die Augen schaue, ihre braunen Augen ruhig, aber durchdringend: Salat mit vier Zutaten, Bio, Kräuterdressing unter 3 Euro; Kaffee, zwei Seiten Zeitschrift, Detail merken; Notizbuch, Stift, Geschenkverpackung, mit Namen bedanken; Film-Gespräch, Kino erwähnen, Meinung und Empfehlung fragen. Mein Puls steigt, ein leichter Schweißfilm bildet sich auf meiner Stirn, als ich die Aufgaben im Kopf sortiere, sie wie eine Checkliste in meinem Gedächtnis verankere, die Worte hallen wie ein leises Mantra, während das Rascheln der Hose, das Funkeln des Shirts, die glitzernden, übertrieben langen Nägel und die fehlende ID meine Sinne füllen.

Julia fährt mich in die Innenstadt, ihr grauer Kombi riecht nach Leder und dem schwachen Aroma eines Kaffeebechers, der im Getränkehalter steht, sein Deckel leicht fleckig. Sie lässt mich in einer belebten Einkaufsstraße aussteigen, der Hauptstraße der Stadt, gesäumt von Geschäften mit großen Schaufenstern, die Herbstmode, Elektronik und Bücher zeigen, Cafés mit kleinen Tischen draußen, an denen Menschen in dicken Jacken sitzen und dampfende Becher halten, und einer Buchhandlung am Ende der Straße, deren Schaufenster mit bunten Kinderbüchern und Bestsellern dekoriert ist. Menschen hasten an mir vorbei, einige mit prall gefüllten Einkaufstüten, die rascheln, andere mit Kaffeebechern, die nach Karamell und Vanille duften. Ein Straßenmusiker spielt eine melancholische Gitarrenmelodie, die Töne hallen über die Straße, während der Herbstwind Laub über den Gehweg wirbelt, das unter meinen Schuhen raschelt, gelb und rot wie ein Herbstteppich. Mein Auto und Handy bleiben bei Julia, eine Regel, die sie früh festgelegt hat, um meine Abhängigkeit von ihr zu verstärken und mich ganz auf Sophie zu konzentrieren. Die Kameras in der Handtasche und das Headset erinnern mich daran, dass sie zuschaut, jede meiner Bewegungen aufzeichnet, ein unsichtbarer Begleiter. Ich schultere die Tasche, die leicht gegen meine Hüfte schwingt, das Leder glatt und warm unter meinen Fingern, die Nägel haken stark am Henkel, und gehe los, die raschelnde Hose und die Ballerinas bequem, das glitzernde Shirt funkelt im Licht, die Nägel glitzern bei jeder Geste, mein Herz schlägt schnell – ich darf nichts vergessen, und ohne ID fühlt sich jede Interaktion wie ein Test an. Die Straße ist lebendig, das Summen von Gesprächen, das Klirren von Münzen in einem Hut des Straßenmusikers und das ferne Hupen eines Autos erfüllen die Luft. Ich atme tief ein, der Herbstwind kühl in meiner Nase, der Duft von Laub und einem entfernten Kaminfeuer in der Luft, und spüre, wie Sophies Rolle mich umhüllt, meine Bewegungen weicher, meine Haltung bewusster, die Perücke streift meine Schultern wie ein sanfter Vorhang, das Rascheln der Hose untermalt jeden Schritt, die übertrieben langen Nägel machen jede Bewegung bedacht.

Vom Startpunkt zum Supermarkt

Ich beginne an der Ecke der Hauptstraße, wo Julia mich abgesetzt hat, neben einem Schaufenster mit Herbstmode – Pullover in Rostrot, Senfgelb und Tannengrün, Schals in Erdtönen, ordentlich auf Schaufensterpuppen drapiert, die mit starren Augen in die Ferne blicken, ihre Plastikhände in eleganten Posen. Der Supermarkt, „Frischmarkt“, liegt etwa 200 Meter entfernt, am anderen Ende der Einkaufsstraße, ein Weg, der mich durch das Herz der Stadt führt, vorbei an der Hektik der Geschäfte und dem Leben der Passanten. Ich gehe die Straße entlang, meine Ballerinas klatschen leise auf dem Gehweg, der mit herabgefallenem Laub bedeckt ist, gelb und rot, das unter meinen Schuhen raschelt wie trockenes Papier. Die dunkelgraue Hose raschelt bei jedem Schritt, ein leises, knisterndes Geräusch, das wie ein Flüstern meine Bewegungen begleitet, der seitliche Reißverschluss verborgen, aber spürbar an meiner Hüfte. Das cremefarbene Shirt funkelt im Licht, die Glitzerpartikel schimmern wie kleine Sterne, und der Stoff fühlt sich weich an, der Rundhals-Ausschnitt lässt kühle Luft an meinen Hals, ein leichter Schauer läuft über meine Haut. Die übertrieben langen, glitzernden Nägel machen das Halten der Handtasche extrem ungeschickt, ich muss die Finger vorsichtig legen, um den Henkel nicht zu beschädigen, die Nägel stoßen gegen das Leder, ein leises Klacken ertönt. Ich passe an einem kleinen Schmuckladen, dessen Schaufenster mit funkelnden Ohrringen und filigranen Ketten glänzt, die im Licht der Morgensonne schimmern, ihre Preisschilder in eleganter Schrift. Der Duft von frischen Brezen weht aus einer Bäckerei, deren Schaufenster mit goldbraunen Laugenstangen und Kürbiskuchen dekoriert ist, die in Körben hinter der Theke liegen, und ich spüre einen leichten Hunger, ignoriere ihn aber, um fokussiert zu bleiben, mein Kopf wiederholt die Aufgaben: Salat, Café, Schreibwarenladen, Park. Weiter vorne sehe ich einen Schuhladen mit blinkenden LED-Schildern, die für „Herbst-Sneaker“ werben, ein Plakat zeigt eine Frau in Stiefeln, die lässig über eine Straße schlendert, ihr Lächeln selbstbewusst. Der Gehweg ist belebt, eine Mutter schiebt einen Kinderwagen mit einem weinenden Baby, dessen Schreie durch die Luft hallen, ein älterer Mann mit einem Spazierstock nickt mir zu, seine Augen freundlich, und ich lächle zurück, mein Herz pocht schneller, als ich mich frage, ob er etwas bemerkt, ob meine Bewegungen überzeugend sind, besonders ohne ID, die mich als Sophie ausweisen könnte. Ich achte auf kleinere, feminine Schritte, wie ich es vor dem Spiegel geübt habe, die Knie leicht gebeugt, die Hüften minimal schwingend, die Hose raschelt bei jedem Schritt, ein leises Knistern, das meine Weiblichkeit unterstreicht. Die Handtasche über der Schulter, die Kameras surren leise, ein kaum hörbares Geräusch, das mich an Julias Überwachung erinnert, die Nägel haken stark am Leder, machen das Greifen schwer. Der Wind weht kühl gegen mein Gesicht, die Perücke bleibt sicher an ihrem Platz, die Clips fest, aber ich spüre, wie eine Haarsträhne leicht über meine Stirn weht, ich streiche sie zurück, die Nägel machen die Geste ungeschickt, ich muss vorsichtig sein, um die Perücke nicht zu verschieben. Ich ziehe die Schultern hoch, um mich gegen die Kälte zu schützen, das glitzernde Shirt funkelt im Licht, und halte die Handtasche fester, ihre Lederoberfläche glatt unter meinen Fingern, das Gewicht des Lippenstifts spürbar, die Nägel haken am Reißverschluss, die fehlende ID macht mich nervöser, als ich daran denke, dass ich mich nicht ausweisen kann, falls jemand fragt. Ein Fahrradfahrer klingelt hinter mir, sein Rad surrt, und ich trete zur Seite, lasse ihn vorbei, seine Reifen knirschen auf dem Laub, das in kleinen Wirbeln über den Gehweg tanzt. Eine Gruppe Jugendlicher mit Rucksäcken und lauten Stimmen läuft an mir vorbei, einer wirft einen kurzen Blick, seine Augen neugierig, aber sie gehen weiter, ohne zu verweilen, ihre Sneaker schlagen laut auf den Gehweg. Nach etwa fünf Minuten, in denen ich die Straße entlangschlendere, die Geräusche der Stadt – das Murmeln von Gesprächen, das Klirren von Münzen in einem Café, das ferne Hupen eines Autos – in meinen Ohren, das Rascheln der Hose wie ein ständiger Begleiter, die Nägel glitzern bei jeder Geste, erreiche ich den Supermarkt, ein modernes Gebäude mit großen Glasfronten, die die Passanten spiegeln, und einem roten Schild, das „Frischmarkt“ in weißen Lettern zeigt. Ich atme tief durch, spüre das Gewicht der Handtasche, das Schloss am Shirt, ein leichter Druck am Rücken, und drücke die Glastür auf, die mit einem leisen Zischen öffnet, ein Schwall kühler Luft weht mir entgegen, die Nägel haken stark am Türgriff, machen das Öffnen mühsam, ich brauche mehrere Versuche, um die Tür zu öffnen.

Im Supermarkt

Die Neonlichter summen leise, ein künstliches, kaltes Licht, das den Laden erhellt, und der Geruch von frischem Brot aus der Bäckerei-Ecke mischt sich mit dem Duft von Obst und Gemüse, süß und erdig, wie ein Bauerngarten. Die Gänge sind voll mit Menschen, die Einkaufswagen schieben, deren Räder quietschen, oder Körbe tragen, gefüllt mit Milch, Brot und Obst, ihre Gespräche ein leises Murmeln. Ich höre das Piepen der Kassen, eine Durchsage über Sonderangebote für Äpfel, die blechern durch die Lautsprecher hallt. Ich navigiere zur Gemüseabteilung, vorbei an Regalen mit Müsli in bunten Verpackungen, Nudeln in Plastikpackungen und Konserven mit Suppen und Bohnen, meine Ballerinas klatschen leise auf dem glatten, weißen Boden, der unter meinen Füßen glänzt, das Licht reflektiert, die Hose raschelt bei jedem Schritt, ein leises Knistern, das wie ein Flüstern klingt. In der Gemüseabteilung, wo bunte Paprika in Rot und Gelb, Zucchini und Karotten ordentlich gestapelt sind, wähle ich einen Bio-Römersalat, dessen Blätter knackig und dunkelgrün sind, wie frisch vom Feld. Ich überprüfe das Etikett, ein grünes Bio-Siegel bestätigt die Herkunft, und lege ihn in meinen Korb, den ich aus einem Stapel am Eingang genommen habe, sein Plastikgriff kalt in meiner Hand, leicht klebrig vom Gebrauch, die Nägel haken stark am Griff, machen das Halten extrem ungeschickt, ich muss die Finger vorsichtig legen, um den Korb nicht fallen zu lassen. Dann greife ich nach einem Päckchen Cherrytomaten, die in einer durchsichtigen Plastikschale glänzen, etwa 200 Gramm, und prüfe das Gewicht in meiner Hand, die Schale knistert leicht, als ich sie drehe, die Nägel stoßen gegen die Kanten, machen das Greifen schwer, ich brauche mehrere Versuche, um die Schale sicher zu halten. Ich nehme eine schlanke Gurke, kühl und fest, ihre Oberfläche glatt unter meinen Fingern, ein leichter Wasserschleier darauf, die Nägel machen das Halten fummelig, ich muss vorsichtig greifen, um sie nicht fallen zu lassen. Ich gehe weiter zum Gang mit den Dressings, wo Flaschen in allen Farben – durchsichtig, braun, cremig – aufgereiht sind wie kleine Soldaten. Ich finde eine Flasche Kräuter-Balsamico-Dressing mit Basilikum und Oregano, die 2,49 Euro kostet – unter 3 Euro, wie gefordert. Ich drehe die Flasche, lese die Zutatenliste, um sicherzugehen, dass Kräuter enthalten sind, die Schrift klein und eng, die Nägel machen das Halten der Flasche extrem fummelig, ich muss sie vorsichtig greifen, um sie nicht fallen zu lassen, meine Finger zittern leicht vor Anstrengung. Ich zähle die Zutaten im Kopf: Salat, Tomaten, Gurke, Dressing – vier, check. Ich prüfe die Preise doppelt, mein Blick wandert über die kleinen Preisschilder unter den Regalen, um keinen Fehler zu machen, meine Finger streifen das kalte Metall des Regals, die Nägel stoßen stark dagegen, ein leises Klacken ertönt. Die Handtasche schwingt leicht gegen meine Hüfte, die Kameras surren, das glitzernde Shirt funkelt im Neonlicht, und ich spüre das Schloss am Shirt, ein leichter Druck, der mich an meine Rolle bindet, die fehlende ID macht mich nervöser, als ich daran denke, dass ich mich nicht ausweisen kann, falls jemand fragt. Ich gehe zur Kasse, wo eine junge Kassiererin mit einem Pferdeschwanz arbeitet, ein Namensschild mit „Lena“ an ihrer grünen Schürze, die leicht fleckig ist. Ich stelle die Artikel auf das Band, die Handtasche über der Schulter, und achte auf meine Haltung – aufrecht, die Schultern leicht zurück, die Bewegungen weich, wie ich es geübt habe, die Hose raschelt bei jedem Schritt. „Nur das, danke“, sage ich mit weicher, höherer Stimme, die ich vor dem Spiegel geübt habe, und lächle leicht, um natürlich zu wirken, meine Lippen spannen sich über den Lippenstift. Sie scannt die Artikel, die Preise erscheinen auf dem Display: Salat 1,99 €, Tomaten 2,49 €, Gurke 0,89 €, Dressing 2,49 € – insgesamt 7,86 €. Ich bezahle mit einem 10-Euro-Schein aus der Handtasche, meine Finger fummeln am Reißverschluss, der leicht hakt, die Nägel machen das Öffnen extrem schwer, ich muss langsam und vorsichtig ziehen, um den Stoff nicht zu beschädigen, nehme das Wechselgeld – 2,14 €, Münzen klirren in meiner Hand, die Nägel erschweren das Greifen der Münzen, eine fällt fast auf den Boden – und verstaue alles in einer Stofftasche, die ich in die Handtasche stopfe, das Gewicht der Einkäufe drückt leicht gegen das Leder. Die Kameras surren leise, während ich den Laden verlasse, die Glastür hinter mir zuschwingt, die Nägel haken am Türgriff, ich brauche mehrere Versuche, um die Tür zu öffnen, und ich trete wieder auf die belebte Straße, der Wind kühl gegen meine Wangen, das glitzernde Shirt funkelt, die Hose raschelt, die Nägel glitzern.

Vom Supermarkt zum Café

Das Café, „Zum Eck“, liegt etwa 150 Meter entfernt, zurück in Richtung der Straßenmitte, ein kurzer Weg, der mich wieder durch die belebte Einkaufsstraße führt. Ich gehe die Hauptstraße entlang, der Gehweg ist mit Laub bedeckt, das unter meinen Ballerinas raschelt, ein knisterndes Geräusch, das sich mit dem Rascheln der Hose vermischt, ein leises Knistern, das wie ein Flüstern meine Schritte begleitet. Das cremefarbene Shirt funkelt im Licht, die Glitzerpartikel schimmern, und der Stoff fühlt sich weich an, der Rundhals-Ausschnitt lässt kühle Luft an meinen Hals, ein leichter Schauer läuft über meine Haut. Die übertrieben langen Nägel glitzern bei jeder Geste, machen das Halten der Handtasche extrem schwer, ich muss die Finger vorsichtig legen, um den Henkel nicht zu beschädigen, die Nägel stoßen gegen das Leder, ein leises Klacken ertönt. Ich passe an einem kleinen Blumenladen mit bunten Herbststräußen – Chrysanthemen und Astern in Gelb und Rot, in Eimern vor der Tür –, deren süßer Duft in die Luft steigt, vermischt mit dem Geruch von feuchtem Laub. Weiter vorne ist ein Elektronikgeschäft, dessen Schaufenster mit bunten Lichtern für neue Kopfhörer wirbt, die in Neonfarben leuchten, ein Plakat zeigt einen Mann mit Kopfhörern, der in die Ferne blickt. Eine Gruppe Jugendlicher mit Rucksäcken läuft lachend an mir vorbei, ihre Stimmen laut, ein Junge wirft einen kurzen Blick, seine Augen neugierig, aber sie gehen weiter, ohne zu verweilen, ihre Sneaker schlagen laut auf den Gehweg. Ich halte die Handtasche fester, spüre das Gewicht der Einkäufe, die Stofftasche drückt leicht gegen den Inhalt, und achte darauf, meine Haltung aufrecht zu halten, die Arme entspannt, die Schritte klein und feminin, die Hüften minimal schwingend, die Hose raschelt bei jedem Schritt. Die Herbstsonne bricht durch die Wolken, wirft lange Schatten auf den Gehweg, das glitzernde Shirt funkelt heller, und ich merke, wie der Wind die Perücke leicht bewegt, eine Strähne streift meine Wange, ich streiche sie zurück, die Nägel machen die Geste ungeschickt, ich muss vorsichtig sein, um die Perücke nicht zu verschieben. Ein älterer Mann mit einer Zeitung unter dem Arm schaut kurz zu mir, seine Augen neugierig, aber freundlich, und ich lächle höflich, mein Herz schlägt schneller, als ich mich frage, ob meine Verkleidung überzeugend ist, besonders ohne ID, die mich als Sophie ausweisen könnte. Ich atme tief ein, der Geruch von Herbstlaub und dem schwachen Rauch eines entfernten Kaminfeuers in der Luft, ein erdiger, warmer Duft. Nach etwa drei Minuten, in denen ich die Straße entlangschlendere, die Geräusche der Stadt – das Lachen der Jugendlichen, das Klirren von Münzen in einem Café, das ferne Hupen eines Autos – in meinen Ohren, das Rascheln der Hose wie ein ständiger Begleiter, die Nägel glitzern bei jeder Geste, erreiche ich das Café, ein kleiner Laden mit runden Holztischen, auf denen kleine Vasen mit Herbstastern stehen, und einer Kreidetafel mit Tagesangeboten – „Kürbissuppe, 4,50 €“. Ich drücke die Tür auf, eine kleine Glocke klingelt, ein helles, klares Geräusch, die Nägel haken stark am Türgriff, machen das Öffnen extrem mühsam, ich brauche mehrere Versuche, um die Tür zu öffnen, und trete ein, der Duft von Kaffee umhüllt mich sofort.

Im Café

Der Duft frisch gebrühten Kaffees mischt sich mit dem Geruch von warmem Gebäck, süß und buttrig, und die Wände sind mit alten Schwarz-Weiß-Fotos der Stadt dekoriert – Bilder von Pferdekutschen, alten Straßenlaternen und einem Marktplatz aus den 1950ern, die eine nostalgische Atmosphäre schaffen, wie ein Blick in eine vergangene Zeit. Der Holzboden knarrt leicht unter meinen Ballerinas, die Sohlen federn meine Schritte ab, die Hose raschelt leise, ein knisterndes Geräusch, das meine Bewegungen begleitet. Ich stelle mich an den Tresen, wo eine Barista mit roten Haaren und einem freundlichen Lächeln Bestellungen aufnimmt, ihre Hände flink über die Kaffeemaschine gleiten, Dampf zischt leise. „Einen Cappuccino, bitte“, sage ich, meine Stimme sanft, während ich die Handtasche leicht festhalte, das Leder warm unter meinen Fingern, der Henkel leicht in meine Schulter drückend, die Nägel haken stark am Leder, machen das Halten extrem ungeschickt, ich muss die Finger vorsichtig legen, um die Tasche nicht fallen zu lassen. „Name?“ fragt sie, einen Stift über einem Becher schwebend, ihr Blick kurz auf mich gerichtet, ihre Augen freundlich. „Sophie“, antworte ich und lächle leicht, wie ich es bei Frauen beobachtet habe, meine Lippen spannen sich über den Lippenstift, der Geschmack wachsartig in meinem Mund, mein Herz pocht schneller, als ich daran denke, dass ich keine ID habe, falls sie nachfragt, aber sie nickt nur. Ich bezahle mit einem 5-Euro-Schein aus der Handtasche, meine Finger fummeln am Reißverschluss, der leicht hakt, die Nägel machen das Öffnen extrem schwer, ich muss langsam und vorsichtig ziehen, um den Stoff nicht zu beschädigen, nehme das Wechselgeld – 1,20 €, Münzen klirren in meiner Hand, die Nägel erschweren das Greifen, eine Münze fällt auf den Tresen, ich hebe sie vorsichtig auf – und den Becher, dessen Wärme durch meine Finger zieht, der Schaum des Cappuccinos leicht zitternd, ein cremiger Geruch steigt auf. Ich setze mich an einen Tisch am Fenster, wo das Licht die bunten Herbstbäume draußen reflektiert, rote und gelbe Blätter, die im Wind tanzen wie ein lebendiges Gemälde, das glitzernde Shirt funkelt im Licht, die Hose raschelt, als ich die Beine übereinanderschlage, die Nägel glitzern bei jeder Bewegung. Ich greife eine Modezeitschrift, „Elle“, vom Ständer neben dem Eingang, ihr Papier glatt und glänzend, schwer in meinen Händen, die Nägel machen das Blättern extrem schwer, ich muss vorsichtig greifen, um die Seiten nicht zu zerreißen, und blättere zu einem Artikel über Herbstmäntel. Ich überfliege zwei Seiten, sehe Schlagwörter wie „Oversized“, „Wollstoffe“ und „Kamelbraun“, Bilder von Models in langen Mänteln, die über Laufstege schweben, aber nehme mir nicht die Zeit, die Details wirklich aufzunehmen oder ein Detail zu merken – ein Fehler, wie ich später erfahre. Mein Kopf ist bei den nächsten Aufgaben, die Worte „Notizbuch“ und „Park“ kreisen in meinem Gedächtnis, wie ein Lied, das nicht aufhört. Ich trinke den Cappuccino in kleinen Schlucken, die Schaumkrone klebt leicht an meinen Lippen, ein cremiger, leicht bitterer Geschmack, und achte darauf, die Tasse mit beiden Händen zu halten, die Beine übereinandergeschlagen, wie ich es bei Frauen gesehen habe, die Haltung entspannt, aber bewusst, die Hose raschelt leise, die Nägel machen das Halten der Tasse extrem schwer, ich muss sie vorsichtig greifen, um sie nicht fallen zu lassen. Die anderen Gäste, ein älteres Paar, das über die Zeitung spricht, ihre Stimmen leise, wie ein Hintergrundrauschen, und ein Mann mit Laptop, der in seine Kopfhörer vertieft ist, beachten mich nicht. Ich blättere weiter in der Zeitschrift, bemerke Fotos von Schals und Stiefeln, die Farben leuchtend, aber mein Fokus driftet ab, die Aufgaben wie ein Mantra in meinem Kopf. Nach fünf Minuten wische ich mir die Lippen mit einer Serviette, deren Papier rau ist, die Nägel machen das Halten schwer, ich brauche mehrere Versuche, um die Serviette sicher zu greifen, stelle die Tasse zurück, ein leises Klirren auf dem Holztisch, und gehe weiter. Julia bleibt still im Headset, kein Notfall, und ich spüre das Schloss am Shirt, ein leichter Druck, der mich an meine Rolle bindet, die Perücke streift meine Schultern, der Zitrusduft des Parfüms weht leicht in meine Nase, die Hose raschelt, das Shirt funkelt, die Nägel glitzern, die fehlende ID macht mich nervöser.

Vom Café zum Schreibwarenladen

Der Schreibwarenladen, „Papier & Stift“, liegt etwa 100 Meter entfernt, in einer Seitenstraße, die von der Hauptstraße abgeht, ein ruhigerer Weg, der von der Hektik der Einkaufsstraße abweicht. Ich verlasse das Café, die Glocke klingelt hinter mir, ein helles, klares Geräusch, und biege links in die Seitenstraße, deren Kopfsteinpflaster uneben unter meinen Ballerinas klatscht, ein leises Geräusch, das sich mit dem Rascheln der Hose vermischt, ein knisterndes Flüstern. Das cremefarbene Shirt funkelt im Licht, die Glitzerpartikel schimmern, und der Stoff fühlt sich weich an, der Rundhals-Ausschnitt lässt kühle Luft an meinen Hals. Die übertrieben langen Nägel glitzern bei jeder Geste, machen das Halten der Handtasche extrem schwer, ich muss die Finger vorsichtig legen, um den Henkel nicht zu beschädigen, die Nägel stoßen gegen das Leder, ein leises Klacken ertönt. Ich passe an einem kleinen Antiquariat, dessen Schaufenster mit alten Büchern in Leder gebunden ist, ihre Titel verblasst, der Geruch von altem Papier weht heraus, als die Tür kurz geöffnet wird. Weiter vorne ist ein kleines Café mit ein paar Tischen draußen, an denen niemand sitzt, die Stühle aus Metall, leicht rostig, die Tische mit kleinen Vasen mit Herbstblumen dekoriert. Ein älterer Mann mit einem Hund, einem kleinen Terrier mit zotteligem Fell, geht langsam an mir vorbei, der Hund schnüffelt am Boden, seine Leine schleift leicht über das Kopfsteinpflaster. Ich achte auf meine Haltung, die Schultern zurück, die Arme entspannt, die Schritte klein und feminin, die Hüften minimal schwingend, die Hose raschelt bei jedem Schritt, ein leises Knistern. Die Herbstsonne wirft lange Schatten auf das Kopfsteinpflaster, das glitzernde Shirt funkelt heller, und ich merke, wie der Wind die Perücke leicht bewegt, eine Strähne streift meine Wange, ich streiche sie zurück, die Nägel machen die Geste ungeschickt, ich muss vorsichtig sein, um die Perücke nicht zu verschieben. Ich atme tief ein, der Geruch von feuchtem Gras und Herbstlaub in der Luft. Nach etwa zwei Minuten, in denen ich die Seitenstraße entlangschlendere, die Geräusche der Stadt leiser werden, das Rascheln der Hose wie ein ständiger Begleiter, die Nägel glitzern bei jeder Geste, erreiche ich den Schreibwarenladen, ein kleiner Laden mit einem Schaufenster, das mit bunten Stiften, Notizbüchern und Bastelmaterialien dekoriert ist, ein Schild in geschwungener Schrift zeigt „Papier & Stift“. Ich drücke die Tür auf, eine kleine Glocke klingelt, die Nägel haken stark am Türgriff, machen das Öffnen extrem mühsam, ich brauche mehrere Versuche, um die Tür zu öffnen, und trete ein, der Geruch von Papier und Tinte umhüllt mich.

Im Schreibwarenladen

Der Laden ist klein, die Regale voll mit Notizbüchern in allen Farben, Stiften in Plastikschalen und Bastelmaterialien, die ordentlich gestapelt sind. Der Holzboden knarrt leicht unter meinen Ballerinas, die Hose raschelt leise, ein knisterndes Geräusch, das meine Bewegungen begleitet. Eine Verkäuferin, eine ältere Frau mit grauen Haaren in einem ordentlichen Dutt, steht hinter dem Tresen, ein Namensschild mit „Monika“ an ihrer Bluse. „Kann ich Ihnen helfen?“ fragt sie, ihre Stimme freundlich, ihre Augen neugierig. „Ich suche ein Notizbuch und einen Stift“, sage ich, meine Stimme sanft, wie ich es geübt habe, die Nägel glitzern im Licht, machen das Gestikulieren extrem ungeschickt, ich muss die Hände ruhig halten, um nicht unnatürlich zu wirken. Sie führt mich zu einem Regal mit Notizbüchern, ihre Hände zeigen auf eine Auswahl in Leder, Stoff und Papier, die Farben von Dunkelblau bis Rosa. Ich wähle ein kleines, dunkelblaues Notizbuch mit einem Stoffbezug, weich unter meinen Fingern, die Nägel haken stark am Stoff, machen das Greifen schwer, ich brauche mehrere Versuche, um das Notizbuch sicher zu halten, und einen schwarzen Kugelschreiber mit einer glatten Oberfläche, der in einer Plastikschale liegt, die Nägel machen das Greifen fummelig, ich muss vorsichtig sein, um den Stift nicht fallen zu lassen. „Könnten Sie das bitte als Geschenk einpacken?“ frage ich, meine Stimme weich, ein leichtes Lächeln, um natürlich zu wirken, mein Herz pocht schneller, als ich daran denke, dass ich keine ID habe, falls sie nachfragt, aber sie nickt nur. Sie wickelt das Notizbuch und den Stift in blaues Geschenkpapier mit kleinen Sternen, ihre Hände flink, ein Klebeband knistert, als sie es abreißt. „Das macht 8,50 €“, sagt sie, und ich bezahle mit einem 10-Euro-Schein aus der Handtasche, die Nägel haken stark am Reißverschluss, machen das Öffnen extrem schwer, ich muss langsam und vorsichtig ziehen, um den Stoff nicht zu beschädigen, nehme das Wechselgeld – 1,50 €, die Münzen schwer in meiner Hand, die Nägel erschweren das Greifen, eine Münze fällt auf den Tresen, ich hebe sie vorsichtig auf – und die eingepackten Artikel, die ich in die Handtasche stopfe, das Gewicht drückt leicht gegen das Leder. „Vielen Dank, Monika“, sage ich, wie gefordert, meine Stimme sanft, und sie lächelt, ihre Augen freundlich. Ich verlasse den Laden, die Glocke klingelt hinter mir, die Hose raschelt, das Shirt funkelt, die Nägel glitzern, die fehlende ID macht mich nervöser.

Vom Schreibwarenladen zum Park

Der Park liegt etwa 300 Meter entfernt, am Ende der Seitenstraße, wo das Kopfsteinpflaster in einen glatten Asphaltweg übergeht, der zu einem großen, grünen Park führt, gesäumt von alten Eichen und Ahornbäumen, deren Blätter in Rot, Gelb und Orange leuchten. Ich gehe die Seitenstraße entlang, meine Ballerinas klatschen leise auf dem Kopfsteinpflaster, das Rascheln der Hose begleitet jeden Schritt, ein leises Knistern, das wie ein Flüstern klingt. Das cremefarbene Shirt funkelt im Licht, die Glitzerpartikel schimmern, und der Stoff fühlt sich weich an. Die übertrieben langen Nägel glitzern bei jeder Geste, machen das Halten der Handtasche extrem schwer, die Nägel stoßen gegen das Leder, ein leises Klacken ertönt. Ich passe an einem kleinen Brunnen, dessen Wasser leise plätschert, die Oberfläche mit Laub bedeckt, das im Wind treibt. Weiter vorne ist ein Spielplatz, wo Kinder auf Schaukeln lachen, ihre Stimmen hell durch die Luft hallen, und Mütter auf Bänken sitzen, ihre Gespräche ein leises Murmeln. Ich achte auf meine Haltung, die Schultern zurück, die Arme entspannt, die Schritte klein und feminin, die Hüften minimal schwingend, die Hose raschelt bei jedem Schritt. Die Herbstsonne wirft lange Schatten auf den Weg, das glitzernde Shirt funkelt heller, und ich merke, wie der Wind die Perücke leicht bewegt, eine Strähne streift meine Wange, ich streiche sie zurück, die Nägel machen die Geste ungeschickt, ich muss vorsichtig sein, um die Perücke nicht zu verschieben. Ich atme tief ein, der Geruch von feuchtem Gras und Herbstlaub in der Luft. Nach etwa fünf Minuten, in denen ich den Weg entlangschlendere, die Geräusche der Stadt leiser werden, das Rascheln der Hose wie ein ständiger Begleiter, die Nägel glitzern bei jeder Geste, erreiche ich den Park, ein großer, offener Raum mit Wegen, die sich durch Wiesen und Baumgruppen schlängeln, und Bänken, auf denen Menschen sitzen, einige mit Büchern, andere mit Kaffeebechern.

Im Park

Ich suche eine Bank, auf der eine Frau sitzt, die allein wirkt, und finde eine mittelalte Frau mit einer dicken Jacke und einem Schal, die auf ihr Handy schaut. Ich setze mich neben sie, die Handtasche auf meinem Schoß, die Hose raschelt, das Shirt funkelt, die Nägel glitzern. „Entschuldigung“, sage ich, meine Stimme sanft, „haben Sie La La Land gesehen?“ Sie schaut auf, ihre Augen neugierig, aber freundlich. „Ja, vor ein paar Monaten“, sagt sie. „Ich habe den Film letzte Woche im Kino gesehen“, sage ich, wie gefordert, „was fanden Sie an der Handlung besonders?“ Sie erzählt von der Liebesgeschichte, die sie berührt hat, und ich nicke, achte auf ihre Worte, die Nägel machen das Halten der Handtasche extrem schwer, ich muss die Finger vorsichtig legen, um die Tasche nicht fallen zu lassen. „Würden Sie den Film weiterempfehlen?“ frage ich, und sie sagt: „Auf jeden Fall, die Musik ist wunderschön.“ Ich lächle, bedanke mich, und verlasse die Bank, mein Herz pocht, die fehlende ID macht mich nervöser, aber die Unterhaltung verläuft reibungslos. Ich gehe zurück zu Julias Auto, das an einer Ecke der Hauptstraße parkt, die Hose raschelt, das Shirt funkelt, die Nägel glitzern, und warte auf ihre Rückkehr, um die Aufgaben zu überprüfen, in der Hoffnung, alles richtig gemacht zu haben.

Rückkehr zu Julia

Nach etwa zehn Minuten sehe ich Julias grauen Kombi, der langsam an den Bordstein fährt, das Motorengeräusch ein leises Brummen. Ich steige ein, die Handtasche auf meinem Schoß, die Hose raschelt, als ich mich setze, die Nägel haken am Sicherheitsgurt, machen das Anschnallen mühsam, ich brauche mehrere Versuche, um den Gurt einzuhaken. Julia schaut mich an, ihre langen, roten Nägel trommeln leicht auf dem Lenkrad, ein leises Klacken, ihre Augen prüfend. „Zeig mir die Einkäufe“, sagt sie, ihre Stimme ruhig, aber bestimmt. Ich öffne die Handtasche, die Nägel haken stark am Reißverschluss, und ziehe die Stofftasche mit dem Salat, den Tomaten, der Gurke und dem Dressing heraus, dazu das eingepackte Notizbuch und den Stift. Sie überprüft die Artikel, nickt beim Bio-Salat und dem Dressing, das unter 3 Euro liegt, und schaut sich das Geschenkpapier an. „Gut“, sagt sie, „aber hast du dir ein Detail aus der Zeitschrift gemerkt?“ Mein Herz sinkt – ich habe die Seiten überflogen, aber kein spezifisches Detail behalten, die Schlagwörter „Oversized“ und „Kamelbraun“ sind alles, was mir einfällt, aber nichts Konkretes. „Ich… habe die Seiten gelesen, aber kein Detail gemerkt“, gebe ich zu, meine Stimme leise, die Nägel glitzern, als ich nervös die Hände bewege. Julia hebt eine Augenbraue, ihre langen Nägel trommeln schneller. „Das war Teil der Aufgabe. Du musst zurück ins Café, nochmal lesen und ein Detail merken. Erst dann öffne ich das Schloss.“ Mein Magen zieht sich zusammen – ich muss zurück, in Sophies Rolle, die übertrieben langen Nägel machen jede Bewegung schwer, und die fehlende ID verstärkt die Anspannung, aber ich nicke.

Zurück zum Café

Ich steige aus, die Handtasche über der Schulter, die Hose raschelt, das Shirt funkelt, die Nägel glitzern, und gehe die 150 Meter zurück zum Café, meine Ballerinas klatschen auf dem Gehweg, der Wind kühler, die Herbstsonne tiefer, die Schatten länger. Der Weg ist vertraut, aber die Nervosität steigt, da ich weiß, dass ich einen Fehler gemacht habe. Ich passe wieder am Blumenladen, der Duft der Herbststräuße süß in der Luft, und am Elektronikgeschäft, die Neonlichter blinken. Die Jugendlichen sind weg, aber eine ältere Frau mit einem Einkaufskorb nickt mir zu, ihre Augen freundlich, und ich lächle zurück, mein Herz pocht schneller, die fehlende ID macht mich nervöser. Ich erreiche das Café, die Glocke klingelt, als ich die Tür öffne, die Nägel haken stark am Türgriff, ich brauche mehrere Versuche, um die Tür zu öffnen. Ich setze mich wieder an denselben Tisch, greife die „Elle“-Zeitschrift, die noch da liegt, und blättere zu einem anderen Artikel, diesmal über Herbstparfüms, die Nägel machen das Blättern extrem schwer, ich muss vorsichtig greifen, um die Seiten nicht zu zerreißen. Ich lese zwei Seiten, konzentriere mich diesmal, und merke mir ein Detail: Ein neuer Parfümtrend ist „Zitrusnoten mit Moschus“, die im Herbst beliebt sind. Ich präge es mir ein, wiederhole es im Kopf, während ich die Zeitschrift zurücklege, die Hose raschelt, das Shirt funkelt, die Nägel glitzern. Ich gehe zurück zu Julias Auto, die fünf Minuten Fußweg fühlen sich länger an, die Nervosität pulsiert, aber das Detail ist klar in meinem Kopf.

Endgültige Überprüfung bei Julia

Ich steige wieder in Julias Auto, die Handtasche auf meinem Schoß, die Nägel haken am Sicherheitsgurt, machen das Anschnallen mühsam. „Und?“ fragt Julia, ihre langen, roten Nägel trommeln auf dem Lenkrad. „Zitrusnoten mit Moschus sind ein neuer Parfümtrend“, sage ich, meine Stimme weich, aber sicher. Sie nickt, ein leichtes Lächeln auf den Lippen. „Gut. Du hast alles erledigt.“ Sie fährt mich zurück zu ihrer Wohnung, der Duft des Kaffeebechers im Auto vermischt sich mit dem Ledergeruch, die Straßen der Stadt ziehen vorbei, die Herbstbäume leuchten im Dämmerlicht. In ihrer Wohnung, im Schlafzimmer, entfernt sie das Schloss am Shirt, ein leises Klicken, als es aufgeht, die Nägel haken leicht am Stoff, aber sie ist geschickt. Sie entfernt die Perücke, die Clips lösen sich mit einem sanften Ziepen, und hilft mir, die künstlichen Nägel abzunehmen, der Kleber löst sich mit einem scharfen Geruch, meine Finger fühlen sich plötzlich leicht, befreit. Ich ziehe die Hose und das Shirt aus, das Rascheln verstummt, das Funkeln verschwindet, und schlüpfe in meine Jeans und mein T-Shirt, die nach Waschmittel und leicht nach Schweiß riechen, vertraut und beruhigend. Julia entfernt das Make-up mit einem feuchten Tuch, der Geruch von Abschminktüchern scharf in meiner Nase, und ich bin wieder Steve, die Rolle der Sophie abgelegt, die Kameras in der Handtasche ausgeschaltet, das Headset entfernt.

Rückkehr nach Hause

Ich fahre mit meinem blauen Golf nach Hause, die Straßen jetzt ruhiger, die Herbstbäume dunkler im Dämmerlicht, die Lichter der Stadt spiegeln sich in den Pfützen auf dem Asphalt. Unser Haus, ein kleiner Bungalow mit einer roten Ziegelfassade und einem kleinen Vorgarten, wo Herbstlaub auf dem Rasen liegt, kommt in Sicht. Ich parke in der Einfahrt, der Motor verstummt mit einem leisen Brummen, und steige aus, meine Beine schwer von den Stunden des Gehens, meine Hände frei von den übertrieben langen Nägeln, ein Gefühl der Erleichterung. Ich öffne die Haustür, der Schlüssel dreht sich mit einem vertrauten Klicken, und der Geruch von Lisas Lieblingskerze – Vanille und Sandelholz – weht mir entgegen. Lisa ist in der Küche, ihre Haare in einem lockeren Dutt, sie rührt in einem Topf, der Duft von Tomatensauce erfüllt den Raum. „Hey, wie war dein Tag?“ fragt sie, ihre Stimme müde, aber warm, ihre Augen auf den Topf gerichtet. „Anstrengend, aber okay“, sage ich, meine Stimme wieder tief, vertraut, und lächle, während ich meine Jacke aufhänge, der Stoff raschelt leise. Ich setze mich an den Küchentisch, die Oberfläche aus dunklem Holz glatt unter meinen Fingern, und erzähle ihr von meiner Schicht, lasse die Stunden als Sophie aus, ein Geheimnis, das sicher in Julias Wohnung bleibt. Der Tag als Sophie war intensiv, die übertrieben langen Nägel eine ständige Herausforderung, die fehlende ID eine zusätzliche Spannung, aber ich bin zurück, wieder Steve, in der Wärme meines Zuhauses, wo Lisa das Abendessen zubereitet, der Duft von Knoblauch und Basilikum die Luft erfüllt, und ich spüre eine tiefe Erleichterung, dass alles gut gegangen ist.

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