Die Verwandlung im Büro

Der Alltag des Verborgenen

Mein Name ist Alex, und tagsüber bin ich für alle nur der unauffällige Buchhalter im grauen Anzug. Jeden Morgen betrete ich das Bürogebäude in der Innenstadt, das Hemd straff gebügelt, die Krawatte akkurat geknotet, die Anzughose perfekt sitzend. Niemand ahnt, was unter dieser Fassade lauert – eine Sehnsucht, die mich seit Jahren begleitet und die ich nur in den geschützten Räumen von lawe.in ausleben kann. Dort teile ich anonym Fotos und Geschichten, lese die Kommentare von Männern, die von genau solchen wie mir träumen: von der Mischung aus Verletzlichkeit und Verführung, von der Demütigung, die in pure Lust umschlägt. Diese Kommentare – roh, direkt, voller Verlangen – sind es, die mich nachts wach halten und mich dazu bringen, immer weiterzugehen.

Es ist Freitagabend, Ende November. Die Uhr zeigt 17:45, das Büro leert sich. Ich höre die vertrauten Abschiedsgrüße, das Klacken von Absätzen auf dem Flur, das Zuschlagen der Aufzugtüren. „Schönes Wochenende, Alex!“, ruft Lisa mir zu. Ich lächle höflich zurück, während mein Herz bereits schneller schlägt. In meiner schwarzen Ledertasche, versteckt unter ein paar Akten, liegt alles, was ich heute Abend brauche. Heute werde ich es wagen – nach Feierabend, wenn das Gebäude still ist, werde ich mich verwandeln. Der Gedanke allein lässt meine Haut prickeln.

Um 18:10 Uhr ist es endgültig ruhig. Die automatische Beleuchtung dimmt sich in den Fluren herunter, nur mein Büro leuchtet noch schwach. Ich schließe die Tür ab – oder glaube es zumindest – und beginne mit dem Ritual.

Die Vorbereitung

Langsam löse ich die Krawatte, falte sie sorgfältig. Das Hemd folgt, Knopf für Knopf, bis meine glatte, rasierte Brust zum Vorschein kommt. Die Hose gleitet herunter. Darunter trage ich bereits den roten Spitzen-String, der meinen Schwanz kaum bändigt. Er ist schon halb hart, nur vom Gedanken an das, was kommt.

Ich setze mich und rolle die schwarzen halterlosen Strümpfe hoch. Das Nylon umschmeichelt meine Beine wie eine zweite Haut, die Naht sitzt perfekt gerade. Dann der Rock – schwarz, extrem eng, ein echter Bleistiftrock, der meine Hüften umklammert und die Beine praktisch aneinanderfesselt. Ich muss mich winden, um ihn hochzuziehen. Als er endlich sitzt, fühlt er sich an wie eine Zwangsjacke aus Seide und Elastan. Jeder Schritt wird ein winziges Trippeln werden.

Die weiße Seidenbluse, leicht durchsichtig, kommt darüber. Der Push-up-BH mit den Silikoneinlagen zaubert mir eine volle C-Körbchen-Brust. Ich lasse die oberen zwei Knöpfe offen – ein Hauch von Dekolleté, der Männer verrückt machen soll.

Make-up: Foundation, Eyeliner, Mascara, Rouge, dann der intensive kirschrote Lippenstift. Die blonde, wellige Perücke sitzt perfekt. Und schließlich die High Heels – rote Lackpumps mit 12-Zentimeter-Metallabsätzen. Klack. Der erste Schritt hallt durch den Raum. Laut. Unverkennbar. Unmöglich, unbemerkt zu bleiben.

Ich posiere vor dem kleinen Spiegel, den ich in der untersten Schublade versteckt halte. „Alexa“, flüstere ich. Meine Hand gleitet über den engen Rock, drückt gegen die harte Beule darunter. Ich setze mich auf die Schreibtischkante, spreize die Beine, soweit der Stoff es zulässt, und beginne, mich langsam zu streicheln. Die Fantasie, erwischt zu werden, bringt mich fast zum Höhepunkt.

Der Unerwartete Eintritt

Das Klicken der Türklinke lässt mich erstarren. Die Tür geht auf. Herr Müller steht im Rahmen – mein Chef, Ende 40, groß, breitschultrig, mit diesem durchdringenden Blick, der einem das Gefühl gibt, nackt zu sein, noch bevor man es wirklich ist.

Er starrt mich an. Dann schließt er die Tür. Langsam. Dreht den Schlüssel um. Zweimal.

„Alex… oder besser: Alexa?“ Sein Mund verzieht sich zu einem langsamen, gefährlichen Lächeln. „Das ist… bemerkenswert.“

Ich versuche, Worte zu finden. „Herr Müller, ich… bitte… niemand darf das wissen…“

Er kommt näher. Seine Augen gleiten über jeden Zentimeter von mir: die High Heels, den engen Rock, die verschmierten Lippen, die sichtbare Erregung unter dem Stoff.

„Niemand wird es wissen“, sagt er leise. „Außer uns beiden. Und vielleicht ein paar anderen, wenn du heute Nacht nach Hause trippelst.“

Er packt meinen Oberarm – nicht brutal, aber bestimmt. „Steh auf. Zeig mir, wie du läufst.“

Ich gehorche. Klack-klack-trippel. Der Rock zwingt mich zu winzigen Schritten. Die Metallabsätze hallen laut durch den Raum. Er beobachtet mich wie ein Raubtier seine Beute.

„Perfekt“, murmelt er. „Genau so.“

Dann zieht er mich an sich. Sein Kuss ist hart, besitzergreifend. Seine Hände sind überall – kneten meine Brüste durch die Bluse, schieben den Rock hoch (so weit es geht), streichen über die Strümpfe. Er spürt meine Härte, lacht leise. „Du bist ja schon kurz davor.“

Die Hingabe

Er drückt mich über den Schreibtisch. Papiere rascheln zu Boden. Mit einem Ruck schiebt er den Rock so hoch wie möglich, zerrt den String zur Seite. Seine Finger bereiten mich vor – schnell, fordernd, aber nicht ohne Geschick.

Dann ist er in mir. Tief. Hart. Jeder Stoß lässt meinen Körper erzittern, die Heels klackern rhythmisch gegen das Tischbein. Ich stöhne laut, hoch, feminin. Er fickt mich, als wollte er mich für immer markieren.

Als er kommt, zieht er sich zurück. Er wichst sich die letzten Sekunden über mir. Dicke, warme Stränge landen auf Bluse, Rock, Strümpfen, sogar auf den High Heels. Es ist viel. Zu viel. Es tropft, läuft herunter, sickert in den Stoff. Unübersehbar. Unverkennbar.

Ich komme ebenfalls – heftig, ohne dass er mich noch einmal berührt. Mein Sperma mischt sich mit seinem auf dem Rock.

Er atmet schwer, richtet seine Kleidung. Dann wandert sein Blick zu meinem Stuhl – zu meiner männlichen Kleidung, die ordentlich gefaltet daliegt: Hemd, Hose, Gürtel, Schuhe.

„Die brauchst du heute nicht mehr“, sagt er ruhig.

Er nimmt alles an sich. Öffnet das große Fenster, das zum Innenhof führt – ein schmaler, hoher Lichtschacht, etwa vier Meter tief, mit einem schmalen Sims unten, der von außen nicht einsehbar ist. Mit einer ruhigen, fast feierlichen Bewegung wirft er die gesamte Kleidung hinaus.

Ich höre das leise Rascheln, als Hemd und Hose hinuntersinken, gefolgt vom dumpfen Aufschlag unten auf dem schmutzigen Sims. Ich stürze ans Fenster – zu spät. Tief unten, unerreichbar für mich, liegen meine Sachen: das weiße Hemd ausgebreitet wie eine Fahne, die graue Hose daneben, die Schuhe ein Stück weiter. Vom Büro aus kann ich alles sehen – aber niemals wieder herankommen. Der Schacht ist zu tief, zu eng, die Fenster lassen sich nicht öffnen. Es ist für immer weg – sichtbar, aber unerreichbar.

„So“, sagt er und schließt das Fenster wieder. „Jetzt bist du wirklich Alexa. Und du gehst so nach Hause.“

Er geht. Die Tür fällt ins Schloss.

Die Demütigung

Ich stand reglos vor dem Schreibtisch, die Knie weich wie Watte, die High Heels das Einzige, was mich noch aufrecht hielt. Der Raum war erfüllt von dem schweren, süßlichen Geruch frischen Spermas – warm, animalisch, mit einer leichten salzigen Note, die sich in meine Nasenschleimhäute fraß. Es war der Geruch, der bleibt, der sich in Kleidung setzt, in Haare kriecht, in die Poren sickert. Ich atmete ihn ein, und mit jedem Atemzug wurde er mehr zu meinem eigenen.

Die Bluse klebte. Nicht nur feucht – sie fühlte sich an wie eine zweite, lebendige Haut. Der Seidenstoff hatte die warme Ladung aufgesogen, war an Brust und Bauch durchsichtig geworden. Bei jeder kleinsten Bewegung spürte ich das leise, schmatzende Geräusch, mit dem der Stoff sich von meiner Haut löste und wieder ansaugte. Die Silikonbrüste darunter waren warm geworden durch die Körperwärme und das Sperma – sie fühlten sich jetzt an wie echte, geschwollene Brüste nach hartem Sex. Wenn ich die Schultern bewegte, glitt das klebrige Nass zwischen BH und Bluse hin und her, ein langsames, schleimiges Gleiten, das mich unwillkürlich erschaudern ließ.

Mein Blick fiel auf den Rock. Der enge Bleistiftstoff war am Schoß am stärksten betroffen. Große, unregelmäßige Flecken, teils noch perlmuttglänzend feucht, teils schon milchig-matt getrocknet. Wenn ich das Gewicht verlagerte, spürte ich, wie die klebrige Masse zwischen meinen Schenkeln hindurchsickerte. Der String war längst durchweicht – mein eigener Orgasmus und Müllers Ladung hatten sich zu einer dicken, warmen Suppe vermischt, die jetzt bei jedem winzigen Schritt langsam an der Innenseite meiner Oberschenkel entlanglief. Ein Tropfen löste sich, folgte der perfekten Naht des Strumpfes wie eine perverse Perlenkette, kühlte bereits ab, wurde klebrig, bevor er das Knie erreichte. Ich konnte das langsame, kitzelnde Herunterrinnen spüren – ein intimes, erniedrigendes Streicheln, das ich nicht stoppen konnte.

Die Strümpfe selbst waren ruiniert. Einzelne Spritzer hatten kleine, runde Flecken hinterlassen, die jetzt wie getrocknete Lacktropfen wirkten. Bei jeder Bewegung raschelten sie leise, das Nylon klebte stellenweise an der Haut fest, löste sich mit einem winzigen, schmatzenden Geräusch wieder. Es fühlte sich an, als würde jemand mit feuchten Fingern über meine Beine streichen – nur dass diese Finger aus getrocknetem Sperma bestanden.

Und dann die High Heels. Die roten Lackpumps glänzten nicht mehr nur vom Lack. Kleine weiße Schlieren zogen sich über das Oberleder, sammelten sich in den Vertiefungen der Riemchen, liefen in dünnen Bahnen über die scharfen Metallabsätze nach unten. Bei jedem Schritt – klack – spürte ich, wie die Feuchtigkeit im Inneren der Schuhe leicht nach vorne schwappte. Meine Zehen badeten in einer dünnen Schicht aus abgekühltem Sperma und meinem eigenen Schweiß. Es war warm, dann kalt, dann klebrig. Jeder Schritt erzeugte ein leises Schmatzen im Schuhinneren, ein intimes, ekelhaft sinnliches Geräusch, das nur ich hören konnte – und das mich jedes Mal daran erinnerte, was ich war.

Ich versuchte, mich zu bewegen, einen Schritt nach vorne. Sofort das dreifache Geräusch:
Klack – der harte Absatz auf dem Boden.
Schmatz – der nasse Stoff des Strings zwischen meinen Beinen.
Leises Knistern – das langsam trocknende Sperma auf dem Rock, das bei jeder Bewegung kleine Schuppen bildete und zu Boden rieselte.

Ich hob die Arme, wollte die Bluse etwas abheben, um Luft zu bekommen. Sofort rann ein neuer Tropfen aus dem BH-Körbchen heraus, lief zwischen den falschen Brüsten entlang, sammelte sich in der Mitte und tropfte dann auf den Rockbund. Kühl. Klebrig. Langsam.

Mein Atem ging schneller. Ich konnte den Geschmack auf meinen Lippen spüren – Müllers Kuss hatte Spuren hinterlassen, ein Hauch von Salz und Moschus. Wenn ich die Zunge herausstreckte, berührte sie den verschmierten Lippenstift und darunter die klebrigen Reste dessen, was er in meinen Mund gespritzt hatte, als er mich zum Schluss noch einmal benutzt hatte.

Ich drehte mich langsam zum Fenster. Sah hinunter. Sah mein Hemd. Sah meine Hose. Sah die Schuhe.
Alles so nah.
Alles so fern.
Die Kleidung lag dort unten wie eine grausame Installation: weißes Hemd ausgebreitet, Ärmel in alle Richtungen, als würde es kapitulieren. Die Hose daneben, ein Bein verdreht, der Bund nach oben geklappt. Die Schuhe ein Stück weiter, einer auf der Seite, die Sohle schmutzig vom Boden des Lichtschachts.

Ich presste die Stirn gegen die kalte Scheibe. Das Glas kühlte meine erhitzte Haut. Ich atmete dagegen, beschlug es. Und mit jedem Atemzug wurde klarer:

Ich roch nach Sex.
Ich fühlte mich nach Sex an.
Ich schmeckte nach Sex.
Ich hörte nach Sex – jedes Klacken, jedes Schmatzen, jedes leise Knistern.
Und ich sah nach Sex aus.

Ich war keine verkleidete Person mehr.
Ich war eine wandelnde, atmende, tropfende Demütigung.
Ein lebendiges Kunstwerk aus Sperma, Enge, High Heels und Scham.

Langsam, mit kleinen, zitternden Trippelschritten, ging ich zur Tür.
Klack. Schmatz. Knistern.
Klack. Schmatz. Knistern.

Bei jedem Schritt floss mehr nach unten.
Bei jedem Schritt trocknete mehr ein.
Bei jedem Schritt wurde die Demütigung greifbarer, körperlicher, unausweichlicher.

Und tief in mir, unter all dem Ekel und der Scham, pulsierte die entsetzliche, unwiderrufliche Wahrheit:

Genau das war es, was ich – auf die verdorbenste, dunkelste Weise – gewollt hatte.
Und genau das würde ich heute Nacht durch jede Straße, durch jede Lobby, durch jedes Augenpaar tragen.

Die Heimreise

In der Lobby sitzt der Nachtwächter. Er riecht es, bevor er es sieht. Sein Grinsen ist breit. „Na, Schätzchen… harter Feierabend?“

Er zieht mich in den Pausenraum. Nimmt mich schnell und brutal. Spritzt auf den Rock. Mehr Flecken. Mehr Klebrigkeit. Mehr Geräusche.

Draußen ist die Stadt lebendig. Der Wind zerrt an meinem Rock. Klack-klack-klack. Die Absätze verraten mich meilenweit.

Ein junger Mann folgt mir. Zieht mich in eine Gasse. Nimmt mich hart gegen die Wand. Spritzt auf die Bluse.

Ein Taxifahrer hält. „Steig ein.“ Fährt in eine dunkle Straße. Fickt mich auf dem Rücksitz. Spritzt auf die High Heels.

Vor meiner Haustür wartet ein Nachbar. „Komm rein.“ Nimmt mich im Treppenhaus. Spritzt auf den Rock.

Ich schließe meine Wohnungstür. Sink zusammen. Die Kleidung ist steif vor getrocknetem Sperma. Meine Beine zittern.

Ich gehe ans Fenster, denke an den Lichtschacht im Büro. An meine Sachen, die dort unten liegen – sichtbar, aber für immer unerreichbar.

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