Wende bei transmedizinischen Empfehlungen: AMA und ASPS reagieren
In einer überraschenden Entwicklung haben zwei führende medizinische Organisationen, die American Medical Association (AMA) und die American Society of Plastic Surgeons (ASPS), teilweise ihre Unterstützung für geschlechtsaffirmierende Maßnahmen bei transgender und nicht-binären Jugendlichen zurückgezogen. Diese Entscheidung hat in der Community für viel Diskussion gesorgt.
Im Rahmen ihrer neuen Empfehlungen betonen die Organisationen die Notwendigkeit einer individuellen Beurteilung jedes Falls, anstatt allgemeine Richtlinien zu befolgen. Diese Änderung könnte weitreichende Folgen für den Zugang zu medizinischer Versorgung für trans Jugendliche haben. Es bleibt abzuwarten, wie diese neuen Richtlinien in der Praxis umgesetzt werden und welche Auswirkungen sie auf die betroffenen Jugendlichen haben werden.
Die AMA und ASPS haben klargestellt, dass sie weiterhin für den Zugang zu geschlechtsaffirmierender Pflege eintreten, jedoch unter dem Vorbehalt einer gründlicheren Bewertung. Es ist wichtig, dass Trans-Personen und deren Unterstützer informiert bleiben und sich für ihre Rechte einsetzen.
Quelle: Amelia Hansford
